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Archive for the ‘Gastronomie’ Category

Meine Wien-Tipps (inkl. ein Top-Heuriger)

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Ende April verbrachte ich mit Mutter (80!) und Schwestern ein verlängertes Wochenende in Wien und fand vorab bei der Recherche mit der immer wieder extrem hilfreichen Spotted-by-Locals-App sowie mit Yelp und TripAdvisor so viele spannende Orte (vor allem Restaurants), dass ich Wochen in der Stadt hätte zubringen können. U. a. dank der hilfreichen Beratung durch die geschätzte Wahlwienerin, Bloggerin und „Reisefüchsin“ Dreigroschenoma dampfte ich die Liste der Ziele auf eine menschenmögliche Anzahl ein. (Unten auf der Seite findet ihr eine Google-Map mit sämtlichen Kandidaten.)

Der Ringsmuth in direkter Nähe des Hauptbahnhofs (und unseres Hotels) war gleich zu Beginn ein ganz besonderer Höhepunkt: raffinierte, aber unprätentiöse Küche zu fairen Preisen, klasse Service, feine Weine und noch exquisitere Digestifs, die per „Schnapswagen“ an den Tisch gerollt werden. Wohnte ich in Wien, wäre ich Stammgast. Es gibt auch ein spottbilliges Mittagsmenü (6,90 Euro).

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Written by Peter Jebsen

17. Juni 2017 at 14:30

Caramba, Caracho, zehn Whisky – ein „All-You-Can-Drink“-Mittag im Caramba Especial

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Caramba Especial
(Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Rambachstraße 4
20459 Hamburg (Neustadt)
Tel. 0174 3991226
carambaespecial.com

Okay, Whiskey gab es gestern nicht. Aber alle anderen Ingredienzen der Überschrift stimmen.

Ich war vor ein paar Jahren zum ersten Mal im Caramba Especial, bei einem Yelp-Event mit Überraschungsmenü. Das war Erlebnisgastronomie vom Feinsten! Der quirlige Gastgeber Franco gab überzeugend den Alleinunterhalter, nebenher wurden u. a. mit lodernden Flammen flambierte Scampi gereicht, und am Ende gab es für jeden eine Flasche Haus-Rotwein zum Mitnehmen.

Gestern Mittag kehrte ich noch mal bei Franco ein – mit einem Groupon-Deal. Man kann ja von Coupon-Deals halten, was man will. Aber das am freien Tag wahrgenommene Groupon-Angebot (€24,50 für ein „Caramba-Especial“-Drei-Gänge-Menü, das Getränke nach freier Wahl einschloss) war perfekt. Und die Versorgung klappte bestens: Meine Begleitung trank Rot- und ich Weißwein, statt der eigentlich erwarteten Gläser brachte uns der aufmerksame Kellner sofort je eine Flasche des sehr anständigen Hausweins.
Caramba Especial (Hamburg)
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Comida Taqueria Mexicana in der Perle Hamburg: Feines Fast Food

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Comida Taqueria Mexicana (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)
Perle Hamburg
Spitalerstraße 22
20095 Hamburg
Tel. 040 767 52 963
comidahamburg.de

Die mexikanische Küche gehört für mich zu den Kochrichtungen, die auch in der Fast-Food-Variante großen Spaß machen können. Die Comida Taqueria Mexicana mit ihrem freundlichen Team im unteren Geschoss der Perle Hamburg gehört in Hamburg definitiv zu den besseren Vertretern der Mexiko-Imbisse.
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International Journalism Festival for foodies and barflies: #IJF17 guide to Perugia

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Perugia (#IJF17)
From Wednesday (April 5, 2017) until Sunday (April 9), beautiful Perugia will host the free International Journalism Festival for the 11th time. You’ll get all the basic infos here:

I prepared a map with all the festival locations and added my personal restaurant and bar recommendations. With the slider in the upper left corner, you can have a look at the list of entries:


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IchiBan im Mundsburg-Center: Wenn’s dann doch mal ein Asia-Mittagsbuffet sein soll

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IchiBan (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)Hamburger Straße 1 – 17
(1. Obergeschoss Mundsburg-Center)
22083 Hamburg
Tel. (040) 229 49 038
ichiban-hamburg.de

Es gibt einige Kochrichtungen, deren Genuss in Gemeinschaft am meisten Spaß macht. Beispiel chinesische Küche: Wenn man Glück hat, sitzt man in großer Runde am runden Tisch und teilt sich eine große Anzahl von Speisen, von denen manche für sich allein nicht als Tellergericht taugen, aber einen fulminanteren Schmaus wunderbar abrunden.

Was tun, wenn man allein unterwegs ist, aber trotzdem Lust auf Vielfalt hat? Dann können meiner Meinung nach gute Buffet-Restaurants ein brauchbarer Kompromiss sein; bei allen Nachteilen, die man dafür in Kauf nehmen muss (keine wirklich frisch zubereiteten Speisen, und – bei einem panasiatischen Landesküchen-Mix – keine wirklich „authentische“ Qualität).

Das Ichiban im ersten Stock des Mundsburg-Centers, dessen mittägliches All-You-Can-Eat-Angebot ich gestern zum ersten Mal ausprobierte, gehört definitiv zu den besseren Vertretern dieser Kategorie. Für schlappe 8,90 Euro hat man die freie Wahl aus Sushi und größtenteils chinesisch anmutenden warmen Gerichten, die man sich am zehn Meter langen Buffet aussuchen kann.
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Wer oder was ist REWEs/PENNYs „Crafted-Beer“-Brauer „John Malcom“?

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John Malcom: IPAAm Samstag fiel mir im Hamburger Penny-Markt meines Vertrauens eine Palette mit „Crafted-Beer“-Flaschen ins Auge. Angeboten wurden die drei Sorten: „White Stout“, „Indian Pale Ale – IPA“ und „Golden Bourbon“, versehen mit dem Vermerk: „Hergestellt für die REWE Zentral AG, D-50668 Köln.“

John Malcoms Braumeister: Heiko BlochBei einem Preis von 3,99 Euro pro Four-Pack griff ich einfach mal zu. Nachschlagen könnte ich später – dachte ich. Pustekuchen! Beim Googlen gab es keinerlei hilfreiche Ergebnisse für „John Malcom“ und „Crafted Beer“ oder „Craft Beer“. Auch andere Suchkombinationen waren erfolglos. Als ich „John Malcom“ allein eingab, erhielt ich zumindest den Hinweis, dass dies wohl schon seit 2005 ein „Trade Mark“ von REWE ist. Ein genauerer Blick auf die Unterschrift des Braumeisters (Heiko Bloch?) führte mich dann zur Website der Mannheimer Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co. KG.
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Written by Peter Jebsen

27. März 2017 at 2:17

Äthiopien in Ottensen: Karls Café&Weine ist eine zauberhafte Oase des Genusses

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Karls Café&Weine (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Karls Café&Weine (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Keplerstr. 17a
22763 Hamburg
Tel. (0171) 124-7497
karlscafeweine.de

Karls ist ein Restaurant, in dem ich mich schon vorm ersten Besuch willkommen fühlte. Nachdem ich kürzlich einen Tisch für zwölf reservierte, kontaktierte mich der ausgesprochen sympathische Betreiber Alemayehu Karl mehrmals von sich aus, um eine Speisenfolge zu besprechen, die allen einen möglichst entspannten und genussvollen Abend garantieren würde.

Der positive Ersteindruck setzte sich beim Eintreffen fort. Karls ist ein kleines Lokal mit der Anmutung einer großen Wohnküche, in der man sich sofort als Teil der Familie fühlt. Der Raum war leicht eingenebelt, da hinten gerade duftender Kaffee geröstet wurde.

Vorspeisen (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Vorspeisen (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Alemayehu hatte uns zum Einstieg einen Mini-Vorspeisen-Mix vorgeschlagen (für schlappe 3,50 Euro): drei Schnittchen mit leckeren Dips sowie eine Art würzigen Linsensalat.

Bei der Hauptspeise ging es mit typisch äthiopisch-eritreischem Finger Food weiter. Wobei ich gestehen muss: Eigentlich bin ich kein allzu großer Fan des Essens mit den Händen, da dies hierzulande allzu oft Gerichte involviert, um die ich mich normalerweise noch nicht mal mit Messer und Gabel reiße. Ich denke dabei zum Beispiel an Hackfleischklopse, die zwischen zwei Brötchenhälften serviert werden, damit man sie gehetzt im Gehen essen kann, und/oder damit der Gastronom kein Besteck spendieren muss.
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Written by Peter Jebsen

26. März 2017 at 11:42

CQ Flavour (Stuttgart): Chinesische Geschmacksexplosionen im Vorort

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Foto: Peter Jebsen (all rights reserved)

Foto: Peter Jebsen (all rights reserved)

Kirchheimerstr. 126
70619 Stuttgart
Tel. (0711) 479 1300 / (0175) 628-7807
cqflavour.de

Erst durch einen Hongkong-Trip vor zwölf Jahren (zur Hong Kong Electronics Fair) begann ich damit, mich wirklich intensiv mit der Vielfalt der chinesischen Kochrichtungen zu beschäftigen. Aber schon vorher war die scharfe Küche der Provinz Sichuan meine Lieblingsrichtung. Dass es für mich ähnlich spannende Genüsse wie die Sichuan-Köstlichkeiten auch in der Nachbarstadt Chongqing gibt, erfuhr ich erst im Juli 2016 durch Zufall, als ich in einem Stuttgarter Gastroführer aufs CQ Flavour stieß.

Schon meine erste Stippvisite überzeugte mich – der 16-Minuten-Trip mit der U7 vom Hauptbahnhof gen Osten (Haltestelle Schemppstraße) lohnte sich. Ich probierte „Salat aus Hühnerkeulen (mit Knochen) in scharfer Sauce“ (6,90 Euro, Stand: Oktober 2016) und „Rindfleisch in scharfem Öl (CQF-Art, 13,90 Euro)“. Letzteres war die Variante eines Fischgerichtes, das ich aus meinen chinesischen Lieblingsrestaurants in Hamburg (Golden) und Berlin (Peking Ente) kannte. Das „scharfe Öl“ ist überhaupt nicht fettig, sondern sehr leicht. Eine dominante Geschmacksnote steuert der Sichuan-Pfeffer bei (u. a. auch als Szechuan-, Berg- und Blumenpfeffer bekannt). Er ist nicht wirklich scharf, wirkt aber subtil prickelnd und hinterlässt ein leichtes Gefühl der Taubheit auf Lippen und Zunge.
CQ Flavour (Stuttgart)CQ Flavour (Stuttgart)
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Written by Peter Jebsen

25. März 2017 at 15:09

YUMMY!: Kulinarische Rundreise durch Asien

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Peking-Duck Handroll (Photo: Peter Jebsen/All rights reserved)

Peking-Duck Handroll (Photo: Peter Jebsen/All rights reserved)

YUMMY!
Mittelweg 172
20148 Hamburg
Tel. (040) 68876798
Facebook

Bis Anfang März 2017 bot das YUMMY! zwei Monate lang einen der besten Deals der Hamburger Gastroszene: In Zusammenarbeit mit Rindchens Weinkontor lief das Wein-Event „Die kulinarische Vielfalt Asiens im Restaurant YUMMY!“. Für schlappe 24,50 Euro pro Person gab es de facto ein All-You-Can-Eat-Angebot sowie eine Flasche Wein für je zwei Personen (den hervorragenden 2016 Sauvignon Blanc „Signature“ von Spier aus Western Cape, Südafrika).

Ich schreibe „de facto“, weil das YUMMY! so funktioniert: Man hat die freie Auswahl unter über 90 (!) Gerichten. Ein kleiner Auszug: Spicy Lachs Maki, Lachs Mango Handroll, Wakame Salat, Kimchi, Wan Tan, Gyoza, Tempura Surimi, Spicy Tuna Maki, Peking Duck Handroll, Tuna-Tatar auf Krupuk, Süßkartoffel-Pommes, Chicken Teriyaki, Ente in Erdnuss-Sauße, Ramen mit Garnele.


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Peru in Ottensen: Nur wo Leche de Tigre draufsteht, ist auch Tiger Milch drin

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Leche de Tigre
Nernstweg 32 – 34
22765 Hamburg (Ottensen)
Tel. (0176) 2375 3938
Facebook

Ich kenne das Leche de Tigre aus der Zeit, als es mal ca. zwei Monate lang in den Zeisehallen als Pop-up-Restaurant geöffnet war und Tiger Milch hieß.

Es hat jetzt einen festen Standort gefunden, als Nachfolger von Friedrich Fett, dem Restaurant der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik.

Die Pop-up-Erfahrung hat sich bezahlt gemacht. Selbst beim völlig überfüllten Eröffnungsabend am 4. November 2016 wuppte das Team den Ansturm souverän.

Das hohe Niveau der temporären früheren Stationen hat das Leche de Tigre gehalten. Es gibt dort eher kleine, sehr appetitlich angerichtete Portionen im Tapas-Stil, die zwischen 5,50 und 9,50 Euro kosten (Stand: November 2016).

Lachs-Ceviche

Lachs-Ceviche

Wer sich mit peruanischer Küche nicht auskennt, sollte unbedingt die Ceviche probieren – eine Art „Salat“ aus rohem Fisch, der in Limetten-Marinade kalt „gegart“ wird. Die Sauce heißt „Tigermilch“, daher stammt der Name des Lokals.

Sanguche de Chicharrón

Sanguche de Chicharrón

Mein neues Lieblingsgericht im Leche ist Sanguche de chicharrón, laut Karte eine Brioche mit „Nikkei-Schweineschulter, Maracuja-Mayonnaise, Salsa Criolla und Süßkartoffelchips“ – obwohl ich Burger-artige Speisen eigentlich nicht mag. Der absolute Hit sind die zarten, perfekt marinierten und gegarten dünnen Fleischstreifen, die ein bisschen in die Richtung von Char siu gehen, dem oft rötlich glänzenden und leicht süßlichen chinesischen Grillgericht. (Nach Letzterem muss man meist gezielt fragen. Es steht oft nicht als Char siu auf der Karte, sondern unter verschiedenen anderen Namen – zum Beispiel „honigglasiertes Schweinefleisch“.)

Tipp: Speisen, die man zusammen bestellt, werden auch in einem Schwung geliefert. Wer seine „Peru-Tapas“ hintereinander essen will, sollte die Bestellungen versetzt platzieren.

Und: Als Cocktail ist das Standardgetränk Pisco Sour ein Muss. Er enthält den peruanischen Traubenschnaps Pisco Sour, Limettensaft, Zuckersirup, Eiklar und einen Spritzer Angosturabitter.

Fotos aus dem Tiger-Milch-Pop-up-Restaurant in den Zeisehallen (Details hier)

Written by Peter Jebsen

23. Januar 2017 at 11:51

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