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Archive for the ‘Debatten’ Category

Deutsche Steuerzahler finanzieren mit Millionen den türkischen „Rechtsstaat“ mit, der Deniz Yücel hinter Gitter brachte

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Denis Yücel (Foto: Metropolico.org / Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generisch“ (US-amerikanisch) lizenziert.)

Deniz Yücel

Ich bin überrascht, dass im Zusammenhang mit der Inhaftierung von Deniz Yücel meines Wissens weiterhin niemand ausführlicher die Milliardenspenden der EU (also auch Deutschlands) an die Türkei thematisiert, mit denen dort u. a. – welch ein Hohn! – ausgerechnet Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gefördert werden sollen. Das soll noch bis 2020 so weitergehen.

Zum Hintergrund – die Süddeutsche Zeitung berichtete im Juli 2016 unter der Überschrift „Kritik an Milliarden-Zahlungen der EU an die Türkei“ über das Instrument zur Heranführungshillfe (IPA):

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung (Freitagsausgabe) hat die Türkei zwischen dem Start der Hilfe 2007 und dem Jahr 2013 von der EU 4,8 Milliarden Euro erhalten, der deutsche Anteil daran betrug fast eine Milliarde Euro. Für den Zeitraum 2014-2020 hat die EU weitere 4,45 Milliarden Euro für die Türkei eingeplant. „Förderschwerpunkte“ sollen dabei laut EU unter anderen „Demokratie, Zivilgesellschaft, Rechtsstaatlichkeit“ sein.

Unter anderem für folgende Aufgaben sind bei IPA II laut European Commission von 2014 bis 2020 knapp 1,6 Milliarden vorgesehen:

Democracy and governance: 956,5 Millionen Euro
Rule of law and fundamental rights: 624,9 Millionen Euro

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Historian Heather Cox Richardson on Trump’s Muslim Ban: „It’s a Shock Event“

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Heather Cox Richardson: If people realize they are being played, though, they can reach across old lines and reorganize to challenge the leaders who are pulling the strings. This was Lincoln’s strategy when he joined together Whigs, Democrats, Free-Soilers, anti-Nebraska voters, and nativists into the new Republican Party to stand against the Slave Power. Five years before, such a coalition would have been unimaginable. Members of those groups agreed on very little other than that they wanted all Americans to have equal economic opportunity. Once they began to work together to promote a fair economic system, though, they found much common ground. They ended up rededicating the nation to a “government of the people, by the people, and for the people.”

the way of improvement leads home

bannonHeather Cox Richardson of Boston College is one of my favorite historians.  I highly recommend her most recent book To Make Men Free: A History of the Republican Party

Today Richardson gave me permission to publish a piece she recently posted to her Facebook page.

Richardson is probably right in assuming that Steve Bannon is behind Trump’s recent Executive Order on Muslim refugees.  She describes what Bannon is doing as a „shock event.“ This is an attempt to throw the country into confusion and chaos so that the administration can present itself as the only entity capable of restoring order.

Richardson explains:

What Bannon is doing, most dramatically with last night’s ban on immigration from seven predominantly Muslim countries– is creating what is known as a „shock event.“ Such an event is unexpected and confusing and throws a society into chaos. People scramble to react to the event, usually…

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Sternekoch Vincent Klink über „Ernährungsstalinisten“ und sein Hausverbot für Allergiker (via Effilee)

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Vincent Klink beim ARD-Buffet/Internationale Funkausstellung 2012. (Foto: Michael Movchin / This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.)

Vincent Klink

Die auch ansonsten sehr empfehlenswerte Zeitschrift Effilee hat gerade ein schönes Interview mit dem Sternekoch Vincent Klink veröffentlicht, dessen Stuttgarter Restaurant Wielandshöhe zu meinen jährlichen kulinarischen Highlights zählt: »Die Kennzeichnungspflicht für Allergene ist kompletter Unfug!«

Effilee: Täuscht der Eindruck, dass der Ton zwischen Gästen und Wirten in dieser Sache schon rauer wird?
Vincent Klink: Es gibt leider jede Menge Leute, die vollkommen taktlos daherkommen. Die übersehen, dass der Gastwirt, wenn er sein Angebot in die Karte schreibt, sich etwas dabei denkt. Die Speisekarte ist das Programm des Wirtes und sollte erstmal respektiert werden. Sie gehen ja auch nicht in ein Schubert-Kammerkonzert und schreien plötzlich: „Weg mit den Cellos, die kann ich nicht leiden!“ Wenn man nicht bereit ist, sich auf dies und jenes einzulassen, muss man zu Hause bleiben.

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Written by Peter Jebsen

6. Januar 2017 at 9:59

Sind Geschmacksverstärker für euch ein K.O.-Kriterium?

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Ich habe gerade eine Episode der Dokuserie „Parts Unkown“ gesehen, in der der reisende New Yorker Koch und Autor Anthony Bourdain in der chinesischen Provinz Sichuan zu Gast war. Die dortige scharfe Küche (inkl. Chongqing) ist meine Lieblingskochrichtung aus China.

(Aus irgendeinem Grund startet das Video nicht am Anfang, beim Abspielen einfach zurücksetzen.)

Bourdain war zusammen mit Eric Ripert unterwegs, dessen New Yorker Restaurant „Le Bernadin“ drei Michelin-Sterne besitzt.

Beide ließen sich über den u. a. in China üblichen Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat aus (Abkürzung in englischsprachigen Restaurants: MSG) und behaupteten, mit der Substanz nicht nur kein Problem zu haben, sondern sie sogar zu mögen. Sie komme schließlich auch in natürlichen Lebensmitteln vor.
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Written by Peter Jebsen

5. Januar 2017 at 20:07

Der vergiftete Apfel

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Eine schöner Blog-Post, der mit der bitteren (fremdenfeindlichen) Realität in Post-#Brexit-Großbritannien endet.

READ ON MY DEAR, READ ON.

img_4453Schwesterchen liest keine Zeitung und überhaupt vermeidet Schwesterchen, Nachrichten wann immer es sich vermeiden lässt. Für Nachrichten gibt es ja mich, die ich zu den Morgennachrichten, Zähne putze und zu den Spätnachrichten, Handstand übe. Noch dazu halte ich an der schon so altmodisch gewordenen Idee fest, eine Tageszeitung zu abonnieren und auch zu lesen. Dafür wusste Schwesterchen schon als es noch keiner ahnte, dass es ‚aus’ sei zwischen Angelina und Brad und riet mir dringend endlich etwas mit meinen Haaren zu machen. Meine Frage, ob sie wohl annähme, dass Brad Pitt sich mit seinem gebrochenen Herzen wohl bei uns in der irischen Provinz vergrübe, nahm Schwesterchen nur mäßig belustigt auf und schnarrte, dass meine Schlauheiten bis jetzt noch nicht zu einem Mann geführt hätten, der mir am Frühstückstisch beispielsweise die Zeitung anreiche. So erfuhr auch Schwesterchen, die bekanntlich in London lebt, auch von mir und nicht aus der Times vom…

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Written by Peter Jebsen

15. Oktober 2016 at 14:31

So war „Besser Online 2016“: Die Twitter-„Presseschau“ zu #djvbo (1/2 – Vormittag)

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So war „Besser Online 2016“: Die Twitter-„Presseschau“ zu #djvbo (2/2 – Nachmittag)

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