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Wer oder was ist REWEs „Crafted-Beer“-Brauer „John Malcom“?

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John Malcom: IPAAm Samstag fiel mir im Hamburger Penny-Markt meines Vertrauens eine Palette mit „Crafted-Beer“-Flaschen ins Auge. Angeboten wurden die drei Sorten: „White Stout“, „Indian Pale Ale – IPA“ und „Golden Bourbon“, versehen mit dem Vermerk: „Hergestellt für die REWE Zentral AG, D-50668 Köln.“

John Malcoms Braumeister: Heiko BlochBei einem Preis von 3,99 Euro pro Four-Pack griff ich einfach mal zu. Nachschlagen könnte ich später – dachte ich. Pustekuchen! Beim Googlen gab es keinerlei hilfreiche Ergebnisse für „John Malcom“ und „Crafted Beer“ oder „Craft Beer“. Auch andere Suchkombinationen waren erfolglos. Als ich „John Malcom“ allein eingab, erhielt ich zumindest den Hinweis, dass dies wohl schon seit 2005 ein „Trade Mark“ von REWE ist. Ein genauerer Blick auf die Unterschrift des Braumeisters (Heiko Bloch?) führte mich dann zur Website der Mannheimer Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co. KG.
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Written by Peter Jebsen

27. März 2017 at 2:17

Äthiopien in Ottensen: Karls Café&Weine ist eine zauberhafte Oase des Genusses

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Karls Café&Weine (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Karls Café&Weine (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Keplerstr. 17a
22763 Hamburg
Tel. (0171) 124-7497
karlscafeweine.de

Karls ist ein Restaurant, in dem ich mich schon vorm ersten Besuch willkommen fühlte. Nachdem ich kürzlich einen Tisch für zwölf reservierte, kontaktierte mich der ausgesprochen sympathische Betreiber Alemayehu Karl mehrmals von sich aus, um eine Speisenfolge zu besprechen, die allen einen möglichst entspannten und genussvollen Abend garantieren würde.

Der positive Ersteindruck setzte sich beim Eintreffen fort. Karls ist ein kleines Lokal mit der Anmutung einer großen Wohnküche, in der man sich sofort als Teil der Familie fühlt. Der Raum war leicht eingenebelt, da hinten gerade duftender Kaffee geröstet wurde.

Vorspeisen (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Vorspeisen (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Alemayehu hatte uns zum Einstieg einen Mini-Vorspeisen-Mix vorgeschlagen (für schlappe 3,50 Euro): drei Schnittchen mit leckeren Dips sowie eine Art würzigen Linsensalat.

Bei der Hauptspeise ging es mit typisch äthiopisch-eritreischem Finger Food weiter. Wobei ich gestehen muss: Eigentlich bin ich kein allzu großer Fan des Essens mit den Händen, da dies hierzulande allzu oft Gerichte involviert, um die ich mich normalerweise noch nicht mal mit Messer und Gabel reiße. Ich denke dabei zum Beispiel an Hackfleischklopse, die zwischen zwei Brötchenhälften serviert werden, damit man sie gehetzt im Gehen essen kann, und/oder damit der Gastronom kein Besteck spendieren muss.
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Written by Peter Jebsen

26. März 2017 at 11:42

CQ Flavour (Stuttgart): Chinesische Geschmacksexplosionen im Vorort

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Foto: Peter Jebsen (all rights reserved)

Foto: Peter Jebsen (all rights reserved)

Kirchheimerstr. 126
70619 Stuttgart
Tel. (0711) 479 1300 / (0175) 628-7807
cqflavour.de

Erst durch einen Hongkong-Trip vor zwölf Jahren (zur Hong Kong Electronics Fair) begann ich damit, mich wirklich intensiv mit der Vielfalt der chinesischen Kochrichtungen zu beschäftigen. Aber schon vorher war die scharfe Küche der Provinz Sichuan meine Lieblingsrichtung. Dass es für mich ähnlich spannende Genüsse wie die Sichuan-Köstlichkeiten auch in der Nachbarstadt Chongqing gibt, erfuhr ich erst im Juli 2016 durch Zufall, als ich in einem Stuttgarter Gastroführer aufs CQ Flavour stieß.

Schon meine erste Stippvisite überzeugte mich – der 16-Minuten-Trip mit der U7 vom Hauptbahnhof gen Osten (Haltestelle Schemppstraße) lohnte sich. Ich probierte „Salat aus Hühnerkeulen (mit Knochen) in scharfer Sauce“ (6,90 Euro, Stand: Oktober 2016) und „Rindfleisch in scharfem Öl (CQF-Art, 13,90 Euro)“. Letzteres war die Variante eines Fischgerichtes, das ich aus meinen chinesischen Lieblingsrestaurants in Hamburg (Golden) und Berlin (Peking Ente) kannte. Das „scharfe Öl“ ist überhaupt nicht fettig, sondern sehr leicht. Eine dominante Geschmacksnote steuert der Sichuan-Pfeffer bei (u. a. auch als Szechuan-, Berg- und Blumenpfeffer bekannt). Er ist nicht wirklich scharf, wirkt aber subtil prickelnd und hinterlässt ein leichtes Gefühl der Taubheit auf Lippen und Zunge.
CQ Flavour (Stuttgart)CQ Flavour (Stuttgart)
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Written by Peter Jebsen

25. März 2017 at 15:09

Watch this hilarious video: Professor’s BBC interview gatecrashed by children

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This is the funniest clip I have seen in a long time (via The Telegraph):

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Written by Peter Jebsen

11. März 2017 at 22:00

Oh, the passion! (Bollywood rock’n’roll from 1965)

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Written by Peter Jebsen

10. März 2017 at 2:05

Don’t miss the brilliant music documentary „Searching for Sugar Man“ (free streaming until March 23)!

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My favorite movie of Filmfest Hamburg 2012 (blog post in German) is being streamed for free by German/French public broadcaster arte until Monday, March 23, 2017 (link to arte’s media library). Watch the trailer of „Searching for Sugar Man“, „the incredible true story of Rodriguez, the greatest ’70s rock icon who never was“ (Rotten Tomatoes):

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Deutsche Steuerzahler finanzieren mit Millionen den türkischen „Rechtsstaat“ mit, der Deniz Yücel hinter Gitter brachte

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Denis Yücel (Foto: Metropolico.org / Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 generisch“ (US-amerikanisch) lizenziert.)

Deniz Yücel

Ich bin überrascht, dass im Zusammenhang mit der Inhaftierung von Deniz Yücel meines Wissens weiterhin niemand ausführlicher die Milliardenspenden der EU (also auch Deutschlands) an die Türkei thematisiert, mit denen dort u. a. – welch ein Hohn! – ausgerechnet Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gefördert werden sollen. Das soll noch bis 2020 so weitergehen.

Zum Hintergrund – die Süddeutsche Zeitung berichtete im Juli 2016 unter der Überschrift „Kritik an Milliarden-Zahlungen der EU an die Türkei“ über das Instrument zur Heranführungshillfe (IPA):

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung (Freitagsausgabe) hat die Türkei zwischen dem Start der Hilfe 2007 und dem Jahr 2013 von der EU 4,8 Milliarden Euro erhalten, der deutsche Anteil daran betrug fast eine Milliarde Euro. Für den Zeitraum 2014-2020 hat die EU weitere 4,45 Milliarden Euro für die Türkei eingeplant. „Förderschwerpunkte“ sollen dabei laut EU unter anderen „Demokratie, Zivilgesellschaft, Rechtsstaatlichkeit“ sein.

Unter anderem für folgende Aufgaben sind bei IPA II laut European Commission von 2014 bis 2020 knapp 1,6 Milliarden vorgesehen:

Democracy and governance: 956,5 Millionen Euro
Rule of law and fundamental rights: 624,9 Millionen Euro

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