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Here Are Donald Trump’s Unpresidential Tweets About Kristen Stewart and Robert Pattinson From 2012 (via Saturday Night Live)

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Donald Trump/Kristen Stewart
As if Donald Trump’s current Twitter ramblings weren’t crazy enough, Saturday Night Live host Kristen Stewart brought a particularly notorious string of tweets back to memory in last Saturday’s opening monologue:

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Historian Heather Cox Richardson on Trump’s Muslim Ban: „It’s a Shock Event“

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Heather Cox Richardson: If people realize they are being played, though, they can reach across old lines and reorganize to challenge the leaders who are pulling the strings. This was Lincoln’s strategy when he joined together Whigs, Democrats, Free-Soilers, anti-Nebraska voters, and nativists into the new Republican Party to stand against the Slave Power. Five years before, such a coalition would have been unimaginable. Members of those groups agreed on very little other than that they wanted all Americans to have equal economic opportunity. Once they began to work together to promote a fair economic system, though, they found much common ground. They ended up rededicating the nation to a “government of the people, by the people, and for the people.”

the way of improvement leads home

bannonHeather Cox Richardson of Boston College is one of my favorite historians.  I highly recommend her most recent book To Make Men Free: A History of the Republican Party

Today Richardson gave me permission to publish a piece she recently posted to her Facebook page.

Richardson is probably right in assuming that Steve Bannon is behind Trump’s recent Executive Order on Muslim refugees.  She describes what Bannon is doing as a „shock event.“ This is an attempt to throw the country into confusion and chaos so that the administration can present itself as the only entity capable of restoring order.

Richardson explains:

What Bannon is doing, most dramatically with last night’s ban on immigration from seven predominantly Muslim countries– is creating what is known as a „shock event.“ Such an event is unexpected and confusing and throws a society into chaos. People scramble to react to the event, usually…

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Peru in Ottensen: Nur wo Leche de Tigre draufsteht, ist auch Tiger Milch drin

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Leche de Tigre
Nernstweg 32 – 34
22765 Hamburg (Ottensen)
Tel. (0176) 2375 3938
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Ich kenne das Leche de Tigre aus der Zeit, als es mal ca. zwei Monate lang in den Zeisehallen als Pop-up-Restaurant geöffnet war und Tiger Milch hieß.

Es hat jetzt einen festen Standort gefunden, als Nachfolger von Friedrich Fett, dem Restaurant der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik.

Die Pop-up-Erfahrung hat sich bezahlt gemacht. Selbst beim völlig überfüllten Eröffnungsabend am 4. November 2016 wuppte das Team den Ansturm souverän.

Das hohe Niveau der temporären früheren Stationen hat das Leche de Tigre gehalten. Es gibt dort eher kleine, sehr appetitlich angerichtete Portionen im Tapas-Stil, die zwischen 5,50 und 9,50 Euro kosten (Stand: November 2016).

Lachs-Ceviche

Lachs-Ceviche

Wer sich mit peruanischer Küche nicht auskennt, sollte unbedingt die Ceviche probieren – eine Art „Salat“ aus rohem Fisch, der in Limetten-Marinade kalt „gegart“ wird. Die Sauce heißt „Tigermilch“, daher stammt der Name des Lokals.

Sanguche de Chicharrón

Sanguche de Chicharrón

Mein neues Lieblingsgericht im Leche ist Sanguche de chicharrón, laut Karte eine Brioche mit „Nikkei-Schweineschulter, Maracuja-Mayonnaise, Salsa Criolla und Süßkartoffelchips“ – obwohl ich Burger-artige Speisen eigentlich nicht mag. Der absolute Hit sind die zarten, perfekt marinierten und gegarten dünnen Fleischstreifen, die ein bisschen in die Richtung von Char siu gehen, dem oft rötlich glänzenden und leicht süßlichen chinesischen Grillgericht. (Nach Letzterem muss man meist gezielt fragen. Es steht oft nicht als Char siu auf der Karte, sondern unter verschiedenen anderen Namen – zum Beispiel „honigglasiertes Schweinefleisch“.)

Tipp: Speisen, die man zusammen bestellt, werden auch in einem Schwung geliefert. Wer seine „Peru-Tapas“ hintereinander essen will, sollte die Bestellungen versetzt platzieren.

Und: Als Cocktail ist das Standardgetränk Pisco Sour ein Muss. Er enthält den peruanischen Traubenschnaps Pisco Sour, Limettensaft, Zuckersirup, Eiklar und einen Spritzer Angosturabitter.

Fotos aus dem Tiger-Milch-Pop-up-Restaurant in den Zeisehallen (Details hier)

Written by Peter Jebsen

23. Januar 2017 at 11:51

Garduong: Feine vietnamesische Speisen im Teehaus-Ambiente

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Außenansicht (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)Garduong
Eppendorfer Weg 200
20253 Hamburg
Tel. (040) 53263535
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Das Garduong ist seit vergangenem Dienstag Nachfolger des asiatischen Tapas-Restaurants TaSu und im Stil eines vietnamesischen Teehauses gestaltet, in gemütlichen Brauntönen; mit Hockern und Bänken, die bequemer sind, als sie aussehen.

Serviert wird eine Mischung aus traditionellen vietnamesischen Gerichten und moderneren Kreationen.

Pearl on Spoon: zwei gegrillte Jakobsmuscheln, garniert mit Frühlingszwiebeln, Koriander und Ingwer-Soja-Sauce (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)Ich hatte beim gestrigen Erstbesuch als Vorspeise „Pearl on Spoon“: zwei gegrillte Jakobsmuscheln, garniert mit Frühlingszwiebeln, Koriander und Ingwer-Soja-Sauce, die aber so zurückhaltend gewürzt war, dass sie den feinen Geschmack der „Löffelperlen“ nicht überdeckte.
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Written by Peter Jebsen

9. Januar 2017 at 11:20

Sternekoch Vincent Klink über „Ernährungsstalinisten“ und sein Hausverbot für Allergiker (via Effilee)

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Vincent Klink beim ARD-Buffet/Internationale Funkausstellung 2012. (Foto: Michael Movchin / This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.)

Vincent Klink

Die auch ansonsten sehr empfehlenswerte Zeitschrift Effilee hat gerade ein schönes Interview mit dem Sternekoch Vincent Klink veröffentlicht, dessen Stuttgarter Restaurant Wielandshöhe zu meinen jährlichen kulinarischen Highlights zählt: »Die Kennzeichnungspflicht für Allergene ist kompletter Unfug!«

Effilee: Täuscht der Eindruck, dass der Ton zwischen Gästen und Wirten in dieser Sache schon rauer wird?
Vincent Klink: Es gibt leider jede Menge Leute, die vollkommen taktlos daherkommen. Die übersehen, dass der Gastwirt, wenn er sein Angebot in die Karte schreibt, sich etwas dabei denkt. Die Speisekarte ist das Programm des Wirtes und sollte erstmal respektiert werden. Sie gehen ja auch nicht in ein Schubert-Kammerkonzert und schreien plötzlich: „Weg mit den Cellos, die kann ich nicht leiden!“ Wenn man nicht bereit ist, sich auf dies und jenes einzulassen, muss man zu Hause bleiben.

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Written by Peter Jebsen

6. Januar 2017 at 9:59

Sind Geschmacksverstärker für euch ein K.O.-Kriterium?

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Ich habe gerade eine Episode der Dokuserie „Parts Unkown“ gesehen, in der der reisende New Yorker Koch und Autor Anthony Bourdain in der chinesischen Provinz Sichuan zu Gast war. Die dortige scharfe Küche (inkl. Chongqing) ist meine Lieblingskochrichtung aus China.

(Aus irgendeinem Grund startet das Video nicht am Anfang, beim Abspielen einfach zurücksetzen.)

Bourdain war zusammen mit Eric Ripert unterwegs, dessen New Yorker Restaurant „Le Bernadin“ drei Michelin-Sterne besitzt.

Beide ließen sich über den u. a. in China üblichen Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat aus (Abkürzung in englischsprachigen Restaurants: MSG) und behaupteten, mit der Substanz nicht nur kein Problem zu haben, sondern sie sogar zu mögen. Sie komme schließlich auch in natürlichen Lebensmitteln vor.
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Written by Peter Jebsen

5. Januar 2017 at 20:07

Video-Download-Tipp: Rolling Stones auf Kuba („Havana Moon“)

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The Rolling Stones at Marcus Amphitheater in Milwaukee, USA

Photo: Jim Pietryga / Licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license

Wie ich in meinem Beitrag über den 3sat-„Pop around the clock“-Tag am 31.12.2016 schrieb, war ich am meisten auf „Havana Moon“ gespannt, den geschichtsträchtigen Auftritt der Rolling Stones auf Kuba. Ich habe ihn gestern gesehen und kann mich den begeisterten Kritikerstimmen anschließen: eine tolle, energiegeladene Show mit gut aufgelegten Musikern, die auch untereinander großen Spaß hatten, und einem unglaublich ekstatischen Publikum. Selbst einer meiner meistgehassten Stones-Songs („I Can’t Get No Satisfaction“) war durch den fetten, vorantreibenden Beat von Charlie Watts erträglich.

Das Video ist noch bis zum 14. Januar 2017 in der 3sat-Mediathek abrufbar. Im o. g. Blog-Beitrag erkläre ich, wie man es mit der kostenlosen MediathekView-Software herunterladen kann.

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