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Noch bis 5. März in Hamburg: Kulinarische Rundreise durch Asien zum Top-Preis

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Peking-Duck Handroll (Photo: Peter Jebsen/All rights reserved)

Peking-Duck Handroll (Photo: Peter Jebsen/All rights reserved)

YUMMY!
Mittelweg 172
20148 Hamburg
Tel. (040) 68876798
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Noch bis Sonntag, 5. März 2017, bietet das YUMMY! einen der besten Deals der Hamburger Gastroszene: In Zusammenarbeit mit Rindchens Weinkontor läuft das Wein-Event „Die kulinarische Vielfalt Asiens im Restaurant YUMMY!“. Für schlappe 24,50 Euro pro Person gibt es de facto ein All-You-Can-Eat-Angebot sowie eine Flasche Wein für je zwei Personen (den hervorragenden 2016 Sauvignon Blanc „Signature“ von Spier aus Western Cape, Südafrika).

Ich schreibe „de facto“, weil der Abend so funktioniert: Man hat die freie Auswahl unter über 90 (!) Gerichten. Ein kleiner Auszug: Spicy Lachs Maki, Lachs Mango Handroll, Wakame Salat, Kimchi, Wan Tan, Gyoza, Tempura Surimi, Spicy Tuna Maki, Peking Duck Handroll, Tuna-Tatar auf Krupuk, Süßkartoffel-Pommes, Chicken Teriyaki, Ente in Erdnuss-Sauße, Ramen mit Garnele.


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Peru in Ottensen: Nur wo Leche de Tigre draufsteht, ist auch Tiger Milch drin

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Leche de Tigre
Nernstweg 32 – 34
22765 Hamburg (Ottensen)
Tel. (0176) 2375 3938
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Ich kenne das Leche de Tigre aus der Zeit, als es mal ca. zwei Monate lang in den Zeisehallen als Pop-up-Restaurant geöffnet war und Tiger Milch hieß.

Es hat jetzt einen festen Standort gefunden, als Nachfolger von Friedrich Fett, dem Restaurant der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik.

Die Pop-up-Erfahrung hat sich bezahlt gemacht. Selbst beim völlig überfüllten Eröffnungsabend am 4. November 2016 wuppte das Team den Ansturm souverän.

Das hohe Niveau der temporären früheren Stationen hat das Leche de Tigre gehalten. Es gibt dort eher kleine, sehr appetitlich angerichtete Portionen im Tapas-Stil, die zwischen 5,50 und 9,50 Euro kosten (Stand: November 2016).

Lachs-Ceviche

Lachs-Ceviche

Wer sich mit peruanischer Küche nicht auskennt, sollte unbedingt die Ceviche probieren – eine Art „Salat“ aus rohem Fisch, der in Limetten-Marinade kalt „gegart“ wird. Die Sauce heißt „Tigermilch“, daher stammt der Name des Lokals.

Sanguche de Chicharrón

Sanguche de Chicharrón

Mein neues Lieblingsgericht im Leche ist Sanguche de chicharrón, laut Karte eine Brioche mit „Nikkei-Schweineschulter, Maracuja-Mayonnaise, Salsa Criolla und Süßkartoffelchips“ – obwohl ich Burger-artige Speisen eigentlich nicht mag. Der absolute Hit sind die zarten, perfekt marinierten und gegarten dünnen Fleischstreifen, die ein bisschen in die Richtung von Char siu gehen, dem oft rötlich glänzenden und leicht süßlichen chinesischen Grillgericht. (Nach Letzterem muss man meist gezielt fragen. Es steht oft nicht als Char siu auf der Karte, sondern unter verschiedenen anderen Namen – zum Beispiel „honigglasiertes Schweinefleisch“.)

Tipp: Speisen, die man zusammen bestellt, werden auch in einem Schwung geliefert. Wer seine „Peru-Tapas“ hintereinander essen will, sollte die Bestellungen versetzt platzieren.

Und: Als Cocktail ist das Standardgetränk Pisco Sour ein Muss. Er enthält den peruanischen Traubenschnaps Pisco Sour, Limettensaft, Zuckersirup, Eiklar und einen Spritzer Angosturabitter.

Fotos aus dem Tiger-Milch-Pop-up-Restaurant in den Zeisehallen (Details hier)

Written by Peter Jebsen

23. Januar 2017 at 11:51

Garduong: Feine vietnamesische Speisen im Teehaus-Ambiente

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Außenansicht (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)Garduong
Eppendorfer Weg 200
20253 Hamburg
Tel. (040) 53263535
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Das Garduong ist seit vergangenem Dienstag Nachfolger des asiatischen Tapas-Restaurants TaSu und im Stil eines vietnamesischen Teehauses gestaltet, in gemütlichen Brauntönen; mit Hockern und Bänken, die bequemer sind, als sie aussehen.

Serviert wird eine Mischung aus traditionellen vietnamesischen Gerichten und moderneren Kreationen.

Pearl on Spoon: zwei gegrillte Jakobsmuscheln, garniert mit Frühlingszwiebeln, Koriander und Ingwer-Soja-Sauce (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)Ich hatte beim gestrigen Erstbesuch als Vorspeise „Pearl on Spoon“: zwei gegrillte Jakobsmuscheln, garniert mit Frühlingszwiebeln, Koriander und Ingwer-Soja-Sauce, die aber so zurückhaltend gewürzt war, dass sie den feinen Geschmack der „Löffelperlen“ nicht überdeckte.
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Written by Peter Jebsen

9. Januar 2017 at 11:20

Fat Lenny’s in Ottensen: Viel Smoke um nichts (aber ein „Happy End“)

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Kombi mit drei Fleischsorten: Pulled Pork, Ribs, Brisket (Foto: Peter Jebsen - alle Rechte vorbehalten)

Kombi mit drei Fleischsorten: Pulled Pork, Ribs, Brisket (Foto: Peter Jebsen – alle Rechte vorbehalten)

Bahrenfelder Str. 221
22765 Hamburg
Tel.: (040) 33310102
fatlennys.com

Update am 22.12.2016: Nach der Veröffentlichung der ursprünglichen Bewertung reagierte einer der Betreiber auf Facebook erst mal ungehalten, lud uns dann aber zu einer Küchen-/Smoker-Besichtigung ein, bei der wir die aufgetretenen Probleme persönlich besprechen könnten. Gestern waren wir noch mal im Fat Lenny’s. Ich hatte ein ausführliches Gespräch mit unserem Gastgeber und probierte auch noch mal ein Pulled-Pork-Sandwich (keine spezielle „Show“-Version, sondern das reguläre, das es beim Fat Hopper Xmas Tasting zu den Spitzenbieren von Hopper Bräu gab). Das Fleisch war zart, saftig und würzig; genauso, wie gutes Pulled Pork sein muss.
Hopper Bräu
Das bestätigte meinen Verdacht, dass es sich bei unserem enttäuschenden ersten Abend um einen Ausrutscher gehandelt haben muss. Ich werde daher in Zukunft häufiger im Fat Lenny’s vorbeischauen, u. a. für weitere Tastings und die empfehlenswerte Metro-Jam-Session.
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Written by Peter Jebsen

4. November 2016 at 14:29

Ab 4. November: Fester Hamburger Standort fürs peruanische Restaurant Tiger Milch

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Nachdem im Oktober das hervorragende Restaurant Ollita Peruana in Barmbek-Süd eröffnete, geht es mit peruanischen Restaurants in Hamburg jetzt Schlag auf Schlag: Am Freitag, 4. November 2016, eröffnet in Ottensen (Nernstweg 32-34) die „Peruvian Bar“ Tiger Milch, die in diesem Jahr mehrmals an unterschiedlichen Standorten als Pop-up-Restaurant geöffnet war.

Ich hatte dreimal das Vergnügen, die vortrefflichen peruanischen Spezialitäten am temporären Standort in den Zeisehallen zu probieren. Es waren eher kleine Portionen mit Preisen von 4,50 bis 9,50 Euro, die es ermöglichten, verschiedene Köstlichkeiten zu genießen.

Bei mir waren das:

  • Ceviche Classico: Kabeljau-Filet, Koriander-Chili-Tiger-Milch, Bananenchips, Karamelisierte-Süßkartoffel-Mousse, gerösteter Mais
    Ceviche Classico: Kabeljau-Filet, Koriander-Chili-Tiger-Milch, Bananenchips, Karamelisierte-Süßkartoffel-Mousse, gerösteter Mais (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)

    Ceviche Classico: Kabeljau-Filet, Koriander-Chili-Tiger-Milch, Bananenchips, Karamelisierte-Süßkartoffel-Mousse, gerösteter Mais (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)

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Written by Peter Jebsen

29. Oktober 2016 at 14:02

Ollita Peruana: Endlich ein gutes peruanisches Restaurant in Hamburg!

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Innenansicht Ollita Peruana (Foto: Peter Jebsen / alle Rechte vorbehalten)

Innenansicht Ollita Peruana (Foto: Peter Jebsen / alle Rechte vorbehalten)

Humboldstraße 142
22083 Hamburg
Tel. (0176) 22779005
facebook.com/Ollita.Peruana.Hamburg

Die peruanische Küche war für mich vor drei Jahren in London die spannendste kulinarische Neuentdeckung seit Langem, und ich habe seitdem dort sechs und in Berlin zwei der besseren peruanischen Restaurants ausprobiert.

Dennoch ist es schwer für mich zu beschreiben, was das Spezielle daran ist – ich kenne nämlich außer dem jeweiligen Fleisch und Fisch sowie dem „Pseudogetreide“ Quinoa, Kartoffeln (Peru gilt als Urheimat des Erdapfels) und Mais kaum eine der verwendeten Zutaten. Ich weiß nur, dass das Essen in meinen Lieblingslokalen frisch schmeckt, originell-pikant gewürzt ist und so farbenfroh wie kunstvoll angerichtet wird.

Konsultieren wir für die harten Fakten Wikipedia: „[Die peruanische Küche] ist aus der Vereinigung zahlreicher Einflüsse entstanden, basierend auf der traditionellen Küche der Inka. In der Kolonialzeit dominierten vor allem Einflüsse der spanischen Küche. Im 19. Jahrhundert wurden Elemente verschiedener Einwandererküchen übernommen, unter anderem der afrikanischen, chinesischen, japanischen, italienischen, französischen und englischen Küche. (…) Laut dem peruanischen Ministerium für Außenhandel und Tourismus kamen 2013 1,3 Millionen Touristen des Essens wegen ins Land. Sie machten 40 % der gesamten Besucherzahl aus.“

Da ich leider noch nicht in Peru war und derzeit auch keine Reise dorthin ansteht, freute es mich sehr zu hören, dass es jetzt auch in meiner Nähe ein peruanisches Restaurant gibt. Der Name war mir schon vorher durch die Empfehlung eines peruanischen Barkeepers bekannt. Die Chefin hat nämlich vorher einen Catering-Service betrieben und sonntags in ihrem privaten Keller Freunde, Bekannte und andere Gäste bewirtet.
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Written by Peter Jebsen

23. Oktober 2016 at 17:47

The Little French Restaurant: Französisches Kleinod in London

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The Little French Restaurant (Photo: Peter Jebsen / All rights reserved)

The Little French Restaurant (Photo: Peter Jebsen / All rights reserved)

18 Hogarth Place
South Kensington
London SW5 0QY
Vereinigtes Königreich
Tel. +44 20 7370 0366
thelittlefrenchrestaurant.com

Das Herumstreunen in der Nachbarschaft kann sich lohnen: Eigentlich wollte ich am Mittwoch ein neues peruanisches Lokal in Soho ausprobieren, stieß dann aber in einer kleinen Seitenstraße in der Nähe meines Hotels auf The Little French Restaurant. Das Schild vor der Tür, das ein Drei-Gänge-Menü für schlappe 12,50 Pfund verhieß, ist in London normalerweise ein eindeutiges Anzeichen für eine Touristenfalle. Wegen der positiven Bewertungen in einem anderen Portal gab ich dem Laden eine Chance – und wurde aufs Positivste überrascht.

Es war ein perfektes Mittagessen, das statt reiner Zufriedenheit sogar Glücksgefühle auslöste (obwohl die französische Küche sonst eigentlich nicht zu meinen Lieblingsrichtungen zählt). Es gab Mushrooms ‚Stiltonnaise‘ (in Zitrone, Knoblauch und Gewürzen marinierte Pilze, mit Stilton-Käse gegrillt), Coq au Vin d’Alsace (in Wein, Schalotten, Champignons und gemischten Kräutern langsam gekochtes Huhn; dazu sehr schmackhaften Tomaten-Zwiebel-Salat, der 1,65 Pfund extra kostete) und Mousse au Chocolat; cremig und schwer, wie ich sie am liebsten mag.
The Little French Restaurant in London: Mushrooms 'Stiltonnaise'The Little French Restaurant in London: Coq au VinThe Little French Restaurant in London: Tomato Onion SaladThe Little French Restaurant in London: Mousse au Chocolat
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