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Archive for the ‘Restaurants’ Category

Peru in Ottensen: Nur wo Leche de Tigre draufsteht, ist auch Tiger Milch drin

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Leche de Tigre
Nernstweg 32 – 34
22765 Hamburg (Ottensen)
Tel. (0176) 2375 3938
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Ich kenne das Leche de Tigre aus der Zeit, als es mal ca. zwei Monate lang in den Zeisehallen als Pop-up-Restaurant geöffnet war und Tiger Milch hieß.

Es hat jetzt einen festen Standort gefunden, als Nachfolger von Friedrich Fett, dem Restaurant der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik.

Die Pop-up-Erfahrung hat sich bezahlt gemacht. Selbst beim völlig überfüllten Eröffnungsabend am 4. November 2016 wuppte das Team den Ansturm souverän.

Das hohe Niveau der temporären früheren Stationen hat das Leche de Tigre gehalten. Es gibt dort eher kleine, sehr appetitlich angerichtete Portionen im Tapas-Stil, die zwischen 5,50 und 9,50 Euro kosten (Stand: November 2016).

Lachs-Ceviche

Lachs-Ceviche

Wer sich mit peruanischer Küche nicht auskennt, sollte unbedingt die Ceviche probieren – eine Art „Salat“ aus rohem Fisch, der in Limetten-Marinade kalt „gegart“ wird. Die Sauce heißt „Tigermilch“, daher stammt der Name des Lokals.

Sanguche de Chicharrón

Sanguche de Chicharrón

Mein neues Lieblingsgericht im Leche ist Sanguche de chicharrón, laut Karte eine Brioche mit „Nikkei-Schweineschulter, Maracuja-Mayonnaise, Salsa Criolla und Süßkartoffelchips“ – obwohl ich Burger-artige Speisen eigentlich nicht mag. Der absolute Hit sind die zarten, perfekt marinierten und gegarten dünnen Fleischstreifen, die ein bisschen in die Richtung von Char siu gehen, dem oft rötlich glänzenden und leicht süßlichen chinesischen Grillgericht. (Nach Letzterem muss man meist gezielt fragen. Es steht oft nicht als Char siu auf der Karte, sondern unter verschiedenen anderen Namen – zum Beispiel „honigglasiertes Schweinefleisch“.)

Tipp: Speisen, die man zusammen bestellt, werden auch in einem Schwung geliefert. Wer seine „Peru-Tapas“ hintereinander essen will, sollte die Bestellungen versetzt platzieren.

Und: Als Cocktail ist das Standardgetränk Pisco Sour ein Muss. Er enthält den peruanischen Traubenschnaps Pisco Sour, Limettensaft, Zuckersirup, Eiklar und einen Spritzer Angosturabitter.

Fotos aus dem Tiger-Milch-Pop-up-Restaurant in den Zeisehallen (Details hier)

Written by Peter Jebsen

23. Januar 2017 at 11:51

Garduong: Feine vietnamesische Speisen im Teehaus-Ambiente

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Außenansicht (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)Garduong
Eppendorfer Weg 200
20253 Hamburg
Tel. (040) 53263535
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Das Garduong ist seit vergangenem Dienstag Nachfolger des asiatischen Tapas-Restaurants TaSu und im Stil eines vietnamesischen Teehauses gestaltet, in gemütlichen Brauntönen; mit Hockern und Bänken, die bequemer sind, als sie aussehen.

Serviert wird eine Mischung aus traditionellen vietnamesischen Gerichten und moderneren Kreationen.

Pearl on Spoon: zwei gegrillte Jakobsmuscheln, garniert mit Frühlingszwiebeln, Koriander und Ingwer-Soja-Sauce (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)Ich hatte beim gestrigen Erstbesuch als Vorspeise „Pearl on Spoon“: zwei gegrillte Jakobsmuscheln, garniert mit Frühlingszwiebeln, Koriander und Ingwer-Soja-Sauce, die aber so zurückhaltend gewürzt war, dass sie den feinen Geschmack der „Löffelperlen“ nicht überdeckte.
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Written by Peter Jebsen

9. Januar 2017 at 11:20

Sternekoch Vincent Klink über „Ernährungsstalinisten“ und sein Hausverbot für Allergiker (via Effilee)

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Vincent Klink beim ARD-Buffet/Internationale Funkausstellung 2012. (Foto: Michael Movchin / This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.)

Vincent Klink

Die auch ansonsten sehr empfehlenswerte Zeitschrift Effilee hat gerade ein schönes Interview mit dem Sternekoch Vincent Klink veröffentlicht, dessen Stuttgarter Restaurant Wielandshöhe zu meinen jährlichen kulinarischen Highlights zählt: »Die Kennzeichnungspflicht für Allergene ist kompletter Unfug!«

Effilee: Täuscht der Eindruck, dass der Ton zwischen Gästen und Wirten in dieser Sache schon rauer wird?
Vincent Klink: Es gibt leider jede Menge Leute, die vollkommen taktlos daherkommen. Die übersehen, dass der Gastwirt, wenn er sein Angebot in die Karte schreibt, sich etwas dabei denkt. Die Speisekarte ist das Programm des Wirtes und sollte erstmal respektiert werden. Sie gehen ja auch nicht in ein Schubert-Kammerkonzert und schreien plötzlich: „Weg mit den Cellos, die kann ich nicht leiden!“ Wenn man nicht bereit ist, sich auf dies und jenes einzulassen, muss man zu Hause bleiben.

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Written by Peter Jebsen

6. Januar 2017 at 9:59

Sind Geschmacksverstärker für euch ein K.O.-Kriterium?

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Ich habe gerade eine Episode der Dokuserie „Parts Unkown“ gesehen, in der der reisende New Yorker Koch und Autor Anthony Bourdain in der chinesischen Provinz Sichuan zu Gast war. Die dortige scharfe Küche (inkl. Chongqing) ist meine Lieblingskochrichtung aus China.

(Aus irgendeinem Grund startet das Video nicht am Anfang, beim Abspielen einfach zurücksetzen.)

Bourdain war zusammen mit Eric Ripert unterwegs, dessen New Yorker Restaurant „Le Bernadin“ drei Michelin-Sterne besitzt.

Beide ließen sich über den u. a. in China üblichen Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat aus (Abkürzung in englischsprachigen Restaurants: MSG) und behaupteten, mit der Substanz nicht nur kein Problem zu haben, sondern sie sogar zu mögen. Sie komme schließlich auch in natürlichen Lebensmitteln vor.
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Written by Peter Jebsen

5. Januar 2017 at 20:07

Fat Lenny’s in Ottensen: Viel Smoke um nichts (aber ein „Happy End“)

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Kombi mit drei Fleischsorten: Pulled Pork, Ribs, Brisket (Foto: Peter Jebsen - alle Rechte vorbehalten)

Kombi mit drei Fleischsorten: Pulled Pork, Ribs, Brisket (Foto: Peter Jebsen – alle Rechte vorbehalten)

Bahrenfelder Str. 221
22765 Hamburg
Tel.: (040) 33310102
fatlennys.com

Update am 22.12.2016: Nach der Veröffentlichung der ursprünglichen Bewertung reagierte einer der Betreiber auf Facebook erst mal ungehalten, lud uns dann aber zu einer Küchen-/Smoker-Besichtigung ein, bei der wir die aufgetretenen Probleme persönlich besprechen könnten. Gestern waren wir noch mal im Fat Lenny’s. Ich hatte ein ausführliches Gespräch mit unserem Gastgeber und probierte auch noch mal ein Pulled-Pork-Sandwich (keine spezielle „Show“-Version, sondern das reguläre, das es beim Fat Hopper Xmas Tasting zu den Spitzenbieren von Hopper Bräu gab). Das Fleisch war zart, saftig und würzig; genauso, wie gutes Pulled Pork sein muss.
Hopper Bräu
Das bestätigte meinen Verdacht, dass es sich bei unserem enttäuschenden ersten Abend um einen Ausrutscher gehandelt haben muss. Ich werde daher in Zukunft häufiger im Fat Lenny’s vorbeischauen, u. a. für weitere Tastings und die empfehlenswerte Metro-Jam-Session.
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Written by Peter Jebsen

4. November 2016 at 14:29

Rindchens VinoRell: Betreutes Verkosten ( = betreut durch 170 Winzer)

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Rindchens VinoRell 2016 (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)

Rindchens VinoRell 2016 (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)

Die jährliche Hamburger Weinmesse VinoRell schätze ich, seit sie sich noch am Hauptsitz von Rindchen’s Weinkontor in Bönningstedt zwischen die Lagerregale zwängte.

Seit dem Umzug in die günstiger gelegene Handelskammer Hamburg sind die Stände der über 100 teilnehmenden Winzer etwas „luftiger“ angeordnet, aber am heutigen ersten Samstag der 22. VinoRell 2016 gab es vor allem in der zweiten (West-)Halle auch sehr viel enge Situationen.

Dennoch gehört die VinoRell weiterhin zu meinen jährlichen Hamburger Lieblings-Events. Für aktuell 11,50 Euro (Vorverkauf: 9,50 Euro) kann man Probierschlucke aus dem Rindchen-Repertoire genießen und dabei mit Winzern aus aller Welt plauschen.
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Written by Peter Jebsen

29. Oktober 2016 at 23:30

Ab 4. November: Fester Hamburger Standort fürs peruanische Restaurant Tiger Milch

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Nachdem im Oktober das hervorragende Restaurant Ollita Peruana in Barmbek-Süd eröffnete, geht es mit peruanischen Restaurants in Hamburg jetzt Schlag auf Schlag: Am Freitag, 4. November 2016, eröffnet in Ottensen (Nernstweg 32-34) die „Peruvian Bar“ Tiger Milch, die in diesem Jahr mehrmals an unterschiedlichen Standorten als Pop-up-Restaurant geöffnet war.

Ich hatte dreimal das Vergnügen, die vortrefflichen peruanischen Spezialitäten am temporären Standort in den Zeisehallen zu probieren. Es waren eher kleine Portionen mit Preisen von 4,50 bis 9,50 Euro, die es ermöglichten, verschiedene Köstlichkeiten zu genießen.

Bei mir waren das:

  • Ceviche Classico: Kabeljau-Filet, Koriander-Chili-Tiger-Milch, Bananenchips, Karamelisierte-Süßkartoffel-Mousse, gerösteter Mais
    Ceviche Classico: Kabeljau-Filet, Koriander-Chili-Tiger-Milch, Bananenchips, Karamelisierte-Süßkartoffel-Mousse, gerösteter Mais (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)

    Ceviche Classico: Kabeljau-Filet, Koriander-Chili-Tiger-Milch, Bananenchips, Karamelisierte-Süßkartoffel-Mousse, gerösteter Mais (Foto: Peter Jebsen / Alle Rechte vorbehalten)

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Written by Peter Jebsen

29. Oktober 2016 at 14:02

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