Heidi Klum at The Heart Truth Fashion Show 2008 (Author: The Heart Truth / License: CC-BY-SA-2.0)
Der von mir sehr geschätzte Hamburger Blogger Christian Rieger veröffentlichte heute den Beitrag “Eure Bigotterie ist abstoßend!”, in dem er über “Germany’s Next Topmodel 2013″ herzog: >> Ganz unbemerkt wird hingenommen, dass diese Sendung einzig dazu dient, Frauen zu Objekten zu machen. Das Ganze ist an sich wenig glamourös. Frauen verkaufen ihren Körper. Nicht mehr, nicht weniger. Die Frauen werden auf ihr äußeres reduziert. Das ist es, was die Kandidatinnen anstreben und vom Sender sowie dem Millionenpublikum (überwiegend Frauen) gefördert wird. << Den Rest des Beitrags lesen »
Emmanuel Peterfalvi (Alfons) in der Szene Hamburg (Mai 2013): “In Frankreich ist eine rote Ampel ein Vorschlag. Und deshalb ist eines der ersten Dinge, die man als Kind lernt, dass der andere immer sieht, was man vorhat, dann kann man auch bei Rot über die Ampel. Ich erschrecke mich immer, wenn ich deutsche Kinder sehe. Die gucken wirklich nur auf die Fußgängerampel, und sobald es grün wird, laufen sie wie Verrückte. Die Gefahr ist doch nicht die Ampel, sondern die Autos. Ich achte darauf, mit meinen Kindern regelmäßig bei Rot die Ampel zu überqueren, damit die Gucken lernen.”
Oder: Wasser predigen, Wein saufen – Klauen und Hauen für die gute Sache
Bei Facebook gibt es eine Urheberrechtsaktivistin namens Jeannette Annina Chung (Ehefrau des Ex-Einstürzende-Neubauten-Musikers Mark Chung), die in mehreren Facebook-Gruppen (u. a. “PRO-Urheberrecht” und “Urheberrecht & Internet”) vehement und streitlustig für ihr Anliegen kämpft.
Selbst nimmt sie es mit dem Urheberrecht nicht so genau: Sie kopierte einen Beitrag aus der geschlossenen Gruppe “Urheberrecht & Internet” fast in voller Länge in ein Dokument der Gruppe “SPD neue Netzpolitik” (Titel: “Wertschöpfung für elektronische Musiker”), ohne vorher die Genehmigung des Autors einzuholen. Als der das monierte, versuchte sie sich mit einem Verweis aufs Zitatrecht herauszureden – das natürlich beim Kopieren kompletter Texte ohne eigenen Kommentar nicht anwendbar ist. (Der Autor gab am nächsten Tag sein Einverständnis, das ändert aber nichts an der ursprünglichen Urheberrechtsverletzung.)
Der Fachbegriff für das “Fordern von Verhaltensformen, die selbst nicht eingehalten werden” (Wikipedia) ist Hypokrisie (Heuchelei). Den Rest des Beitrags lesen »
Wen das Schicksal in die quirlige pakistanische Sieben-Millionen-Stadt Lahore verschlägt (was bedeutet, dass das Schicksal es gut mit einem meint), dessen Reise ist nicht komplett ohne den Besuch von zwei wichtigen Sehenswürdigkeiten: der 1673/74 erbauten Badshahi-Moschee (zweitgrößte Moschee Pakistans) und des Forts von Lahore. (Über beide Orte werde ich später noch ausführlicher schreiben.)
Abends sollte man dann die Food Street direkt gegenüber besuchen. Straßenmusiker spielen in der früheren Rotlichtgegend religiöse Musik (andere ist meines Wissens in der Islamischen Republik Pakistan öffentlich nicht erlaubt), Straßenhändler verkaufen Snacks.
Für den Erstbesucher gibt es unter der Riesenauswahl von Speisegaststätten nur eine einzige Option: Coocoo’s Den (auch bekannt als Cuckoo’s Den). Man quält sich in einem mehrere Jahrhunderte alten Gebäude durch ein enges Treppenhaus zur Dachterrasse hoch und genießt von dort aus den wahrscheinlich spektakulärsten Ausblick Lahores: nämlich auf Moschee und Fort.
Screenshot von Handelsblatt de (16.02.2013, 19:15 Uhr)
Amazon.de ist spätestens seit der ARD-Reportage “Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon” vom 13.02.2013 nicht mehr der ganz große Sympathieträger des eCommerce und musste sich nach der Ausstrahlung mit einem Shitstorm auseinandersetzen. Heute gab es eine Mini-Fortsetzung, die aber statt mit Schwarm-Intelligenz eher mit Schwarm-Faulheit zu tun hat.
Big B. certainly is getting around! At the Marrakech Film Festival, he was introduced by none other than Catherine Deneuve, one of my first cinema idols: Den Rest des Beitrags lesen »
“Bär” (Dietmar/Bjarne Mädel): Ich hab die Haas nackt gesehen. Unter der Dusche. Heute morgen. Ganz zufällig. Ich wollte das gar nicht. Ich hab die Tür auch gleich wieder zugemacht. “Muschi” (Heike/Petra Kleinert): Und wie war sie so? “Bär”: Dünn. Viel zu dünn. “Muschi”: [Verliebter Blick] “Bär”: Ich hab noch Hunger. “Muschi”: Spiegelei?
Wegen eines falschen Missbrauchsvorwurfs gegen einen früheren Politiker musste gestern BBC-Chef George Entwistle zurücktreten (u. a. ZEIT Online berichtete). Bemerkenswert ist, wie die BBC mit dem Fall umging: John Humphrys, Moderator von BBC Radio 4, demontierte gestern vor dessen Rücktritt seinen eigenen Chef in einem gnadenlosen Interview. Entwistle musste sich zahlreiche für ihn sehr peinliche Fragen stellen lassen, etwa: “Do you not read the papers?” Das Anhören lohnt sich! Ansonsten gibt es hier auch eine Abschrift. Den Rest des Beitrags lesen »