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11 Fakten, die Journalisten bedenken sollten, bevor sie Startups gründen

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>> Sieben:

Journalisten mögen keine Verlagskaufleute. Sie titulieren sie als „Erbsenzähler“ oder „Flanellmännchen“. Frag dich, warum ein Journalismus-Startup im Gegensatz zum Rest der Weltwirtschaft ohne kaufmännisches Know-how auskommen sollte. <<

JENS REHLÄNDER

Journalistinnen und Journalisten, die sich selbstständig machen wollen, ob freiwillig oder notgedrungen, haben häufig diffuse Vorstellungen vom Markt und dessen Akteuren. Persönliche Leidenschaft ersetzt aber keinen Businessplan. Wenn du ein journalistisches Startup gründen willst, absolviere den 11-Fragen-Crashtest. Wenn du danach immer noch glaubst, dass deine Idee gut ist, dann gib sie auf keinen Fall auf!

Eins:

In der Medienblase wird jede Woche ein neuer Hype gefeiert – während dem vorherigen schon wieder die Luft ausgeht. Kein „Snowfall„, keine SPIEGEL-Zeitungsdebatte 2020 hat dazu beitragen, dem (Online-)Journalismus eine wirtschaftliche Perspektive zu eröffnen. Frag dich, warum ausgerechnet deine Idee daran etwas ändern sollte.In den Traditionsverlagen werden viele Zahlungsmodelle für journalistische Online-Inhalte diskutiert. Frag dich, warum fast 40 Prozent der Journalisten für die Online-Inhalte ihres eigenen (!) Mediums kein Geld bezahlen würden (Bitkom-Umfrage, Mai 2014)

Bildschirmfoto 2015-02-21 um 20.30.34

Zwei:

Dank ihrer Mischfinanzierung können sich die Marktführer unter den Onlinemedien ein Schaulaufen mit…

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Written by Peter Jebsen

24. Februar 2015 at 15:52

Veröffentlicht in Medien

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Mal wieder: Twitter für Journalisten (aktuelle Linkliste / Februar 2015)

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Twitter HQ: Logo artwork (Copyright Marisa Allegra Williams (@marisa) for Twitter, Inc.)

Twitter HQ: Logo artwork (Copyright Marisa Allegra Williams (@marisa) for Twitter, Inc.)

Heute Abend gebe ich für bisher nicht twitternde Kollegen eine kurze Twitter-Einführung. Bei der Vorbereitung fand ich diverse Links, die nicht nur für Einsteiger interessant sein dürften. Ich sortiere sie absteigend chronologisch:

Written by Peter Jebsen

17. Februar 2015 at 13:53

Herr Kofler lernt Frau Kreulitsch kennen

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Wunderbar geschriebene „ultimative Lobhudelei“, mit der ich gleichzeitig auf mein aktuelles Lieblingsblog Dreigroschenoma hinweisen will (eine Sammlung der witzigen „Mit Herz und Hammer“-Kolumnen von Jasmin Kreulitsch aus dem Kärntner Monat).
Dreigroschenoma

Herr Kofler erzählt vom Krieg

Selbst wenn man nur Chefredakteur eines kleinen Regionalmagazins ist: Emails kommen da Tag für Tag rein, Sie glauben es kaum! Ich meine nicht nur die absurde Anzahl an sich und die unvermeidlichen Angebote zur Penisverlängerung (eine Beleidigung, im übrigen!). Ich meine auch die, die sich konkret auf unser Produkt, den Kärntner Monat, bezogen: Bestattungsunternehmer, die einem die 10-Jahres-Feier als „unvergleichlichen Event“ anpreisen, über den man berichten sollte; PR-Agenturen, die lästig wie ein Sack Flöhe immer und immer wieder nachhaken, ob man denn auch die Jahrespressekonferenz des Maschinenrings St. Veits Besuchern werde (für ein Livestyle-Magazin!) und dann natürlich die unzähligen Nacktfotos. Der „Monat“ hatte seit fast 30 Jahren Ausgabe für Ausgabe eine junge Frau „von nebenan“ auf der Titelseite. Manche waren sogar einigermaßen bekleidet. Für so ein Cover, hatte ich manchmal das Gefühl, wäre so manches Mädchen in Kärnten über Leichen, mindestens aber über die legendäre Besetzungscouch gegangen. Ich hatte…

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Written by Peter Jebsen

15. September 2014 at 22:13

Christian Jakubetz beim DJV NRW: Analog oder digital? It’s the story, stupid!

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Eines der Highlights beim Gewerkschaftstag des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) Nordrhein-Westfalen am Samstag, 17. Mai 2014, war das Impulsreferat von Christian Jakubetz (u. a. Initiator und Mitherausgeber des Buchs „Universalcode. Journalismus im digitalen Zeitalter“).

Eigentlich wollte er über digitalen Journalismus sprechen. Doch dann berichtete er von seinen Begegnungen mit Tageszeitungsvolontären und mit Journalismus-Studenten – und von ihrem Frust. (Leider nervt zu Anfang ein Störgeräusch, das aber nach ca. 13 Minuten verschwindet.)

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Written by Peter Jebsen

23. Mai 2014 at 10:15

#GEN13: Paris in Aufbruchstimmung (Global Editors Networks News Summit)

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„Es ist billiger und einfacher, etwas auszuprobieren, als übers Ausprobieren zu debattieren!“ Dieser Satz von David Cohn (Nachrichtenchef der News-App circa) brachte in der vergangenen Woche die Stimmung beim vom DJV unterstützten News Summit des Global Editors Networks auf den Punkt. Während bei vergleichbaren deutschen Medientagungen manchmal eher Totengräberstimmung herrscht, dominierten in den prächtigen Sitzungssälen des Pariser Rathauses (Hôtel de Ville) Optimismus und Tatendrang.

Global Editor Network's News Summit 2013

Hôtel de Ville Paris (Photo: ©2013 Peter Jebsen / All rights reserved)

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Written by Peter Jebsen

28. Juni 2013 at 12:51

Revolutionäres Business-Modell: Auf die Leser hören

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Mit der Jahreskonferenz des Netzwerk Recherche hatte der Internationale Mediendialog, der heute im Hamburger Rathaus lief, eins gemeinsam: Es gibt immer noch erschreckend viele Vertreter von Medienunternehmen, die eine gewisse Ahnungslosigkeit in Sachen Internet offenbaren.
Internationaler Mediendialog Hamburg

Nachrichtenwert hatte die Veranstaltung durch die „Hamburger Erklärung“ , in der große Pressehäuser sowie die Verbände der Musik-, Werbe- und Filmwirtschaft „Schutz vor geistigem Diebstahl im Internet“ fordern. Es gibt auch schon eine Art Replik von Don Alphonso, mit dem üblichen Schaum vorm Mund.
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Best of SZ-Magazin „Wozu Zeitung?“: Die Tageszeitung ist nicht tot. Sie riecht nur streng.

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Süddeutsche Zeitung Magazin (Nummer 19, 8. Mai 2009)

Süddeutsche Zeitung Magazin (Nummer 19, 8. Mai 2009)

Falls ihr die extrem lesenswerte monothematische Spezialausgabe des „Süddeutsche Zeitung Magazins“ zum Thema „Wozu Zeitung?“ verpasst habt und euch nicht auf der Magazin-Website durchklicken wollt, sind hier ein paar Highlights. Ich habe schon beim Lesen darüber getwittert – hier etwas ausführlicher:

S. 4: „Auflage“. Richtiger Satz von Georg Diez, Autor des „Süddeutsche Zeitung Magazins“, übers Totsparen: „Erst verschwindet die Qualität, dann die Zeitung.“

S. 6: „Christian Science Monitor“. Redaktionsleiter John Yemma: „In den mittelgroßen Städten der USA werden die Zeitungen bereits in ein, zwei Jahren ins Internet abgewandert sein – außer der Sonntagsausgabe und womöglich einem Boulevardblatt, das an der U-Bahn ausliegt.“

S. 10: „Google“. Medienwissenschaftler Jeff Jarvis: „Nicht die Zeitungen sind wichtig für die Demokratie, der Journalismus ist es. Leider wollen das einige Leute nicht zur Kenntnis nehmen und nur ihre Besitzstände verteidigen.“
Und: „Eine Regionalzeitung braucht im Internet keinen eigenen Kinokritiker mehr. Wozu Filme besprechen, die im Internet und auch in den großen Zeitungen schon dutzendfach besprochen wurden? Im Internet gilt die Maxime: Tu nur das, was du am besten kannst. Für alles Übrige gibt es Links.“
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