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CQ Flavour (Stuttgart): Chinesische Geschmacksexplosionen im Vorort

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Foto: Peter Jebsen (all rights reserved)

Foto: Peter Jebsen (all rights reserved)

Kirchheimerstr. 126
70619 Stuttgart
Tel. (0711) 479 1300 / (0175) 628-7807
cqflavour.de

Erst durch einen Hongkong-Trip vor zwölf Jahren (zur Hong Kong Electronics Fair) begann ich damit, mich wirklich intensiv mit der Vielfalt der chinesischen Kochrichtungen zu beschäftigen. Aber schon vorher war die scharfe Küche der Provinz Sichuan meine Lieblingsrichtung. Dass es für mich ähnlich spannende Genüsse wie die Sichuan-Köstlichkeiten auch in der Nachbarstadt Chongqing gibt, erfuhr ich erst im Juli 2016 durch Zufall, als ich in einem Stuttgarter Gastroführer aufs CQ Flavour stieß.

Schon meine erste Stippvisite überzeugte mich – der 16-Minuten-Trip mit der U7 vom Hauptbahnhof gen Osten (Haltestelle Schemppstraße) lohnte sich. Ich probierte „Salat aus Hühnerkeulen (mit Knochen) in scharfer Sauce“ (6,90 Euro, Stand: Oktober 2016) und „Rindfleisch in scharfem Öl (CQF-Art, 13,90 Euro)“. Letzteres war die Variante eines Fischgerichtes, das ich aus meinen chinesischen Lieblingsrestaurants in Hamburg (Golden) und Berlin (Peking Ente) kannte. Das „scharfe Öl“ ist überhaupt nicht fettig, sondern sehr leicht. Eine dominante Geschmacksnote steuert der Sichuan-Pfeffer bei (u. a. auch als Szechuan-, Berg- und Blumenpfeffer bekannt). Er ist nicht wirklich scharf, wirkt aber subtil prickelnd und hinterlässt ein leichtes Gefühl der Taubheit auf Lippen und Zunge.
CQ Flavour (Stuttgart)CQ Flavour (Stuttgart)
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Written by Peter Jebsen

25. März 2017 at 15:09

Sternekoch Vincent Klink über „Ernährungsstalinisten“ und sein Hausverbot für Allergiker (via Effilee)

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Vincent Klink beim ARD-Buffet/Internationale Funkausstellung 2012. (Foto: Michael Movchin / This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.)

Vincent Klink

Die auch ansonsten sehr empfehlenswerte Zeitschrift Effilee hat gerade ein schönes Interview mit dem Sternekoch Vincent Klink veröffentlicht, dessen Stuttgarter Restaurant Wielandshöhe zu meinen jährlichen kulinarischen Highlights zählt: »Die Kennzeichnungspflicht für Allergene ist kompletter Unfug!«

Effilee: Täuscht der Eindruck, dass der Ton zwischen Gästen und Wirten in dieser Sache schon rauer wird?
Vincent Klink: Es gibt leider jede Menge Leute, die vollkommen taktlos daherkommen. Die übersehen, dass der Gastwirt, wenn er sein Angebot in die Karte schreibt, sich etwas dabei denkt. Die Speisekarte ist das Programm des Wirtes und sollte erstmal respektiert werden. Sie gehen ja auch nicht in ein Schubert-Kammerkonzert und schreien plötzlich: „Weg mit den Cellos, die kann ich nicht leiden!“ Wenn man nicht bereit ist, sich auf dies und jenes einzulassen, muss man zu Hause bleiben.

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Written by Peter Jebsen

6. Januar 2017 at 9:59

Sind Geschmacksverstärker für euch ein K.O.-Kriterium?

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Ich habe gerade eine Episode der Dokuserie „Parts Unkown“ gesehen, in der der reisende New Yorker Koch und Autor Anthony Bourdain in der chinesischen Provinz Sichuan zu Gast war. Die dortige scharfe Küche (inkl. Chongqing) ist meine Lieblingskochrichtung aus China.

(Aus irgendeinem Grund startet das Video nicht am Anfang, beim Abspielen einfach zurücksetzen.)

Bourdain war zusammen mit Eric Ripert unterwegs, dessen New Yorker Restaurant „Le Bernadin“ drei Michelin-Sterne besitzt.

Beide ließen sich über den u. a. in China üblichen Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat aus (Abkürzung in englischsprachigen Restaurants: MSG) und behaupteten, mit der Substanz nicht nur kein Problem zu haben, sondern sie sogar zu mögen. Sie komme schließlich auch in natürlichen Lebensmitteln vor.
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Written by Peter Jebsen

5. Januar 2017 at 20:07

Wer, bitteschön, braucht Petersilie??? Ein Rant.

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Diesen Rant habe ich als Fingerübung in Sachen Bloggen 2007 erstmals anderswo gepostet. Inhaltlich und formal stehe ich immer noch hundertprozentig dahinter. (Ich komme jetzt wieder darauf, da ich mich kürzlich mit Stevan Paul u. a. über verhasste Zutaten unterhielt. Im persönlichen Gespräch – demnächst hier nachzulesen – deutete ich meinen Hass aus Zeitgründen nur kurz an. Hier folgen die Details.)

„Parsley Flat“ von Donovan Govan. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Parsley_Flat.jpg#/media/File:Parsley_Flat.jpg

„Parsley Flat“ von Donovan Govan. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Parsley_Flat.jpg#/media/File:Parsley_Flat.jpg

Ich liebe Kräuter!

Bärlauch, Basilikum, Dill, Estragon, Fenchel, Koriander, Kresse, Lavendel, Majoran, Minze, Oregano, Rucola, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Thymian, Waldmeister, Zitronengras und Zitronenmelisse sind als Gewürze großartig – und zudem gesund.

Aber wer, zum Teufel, ist auf den Gedanken gekommen, dass Petersilie etwas anderes als ein Un-Kraut sein könnte? Und dass es vielleicht sogar, wie es im ansonsten von mir sehr geschätzten Blog „1 x umrühren“ behauptet wird, eine Bereicherung für Jambalaya sein könnte, ein Standardgericht einer meiner Lieblingsküchen (Cajun)?

Gut, wenn ich bei Wikipedia lese, dass die Petersilie nicht nur den treffenden Beinamen Bittersilche hat (igitt!), sondern auch Stehsalat, Geilwurz und Bockskraut genannt wird, dann freue ich mich für die Herren, denen das Vertilgen dieses gräuslichen Gewächses hilft.

Aber lasst diese armen Männer die bittere Silche doch bitte lieber in der Apotheke kaufen, anstatt die gesamte deutsche Küche mit den übel schmeckenden grünen Pflanzenfetzen zu terrorisieren!

In der Kantine des mittelständischen Unternehmens, dem ich derzeit meine Arbeitskraft schenke, wird das „Peterle“ (so nennt es der Volksmund in Gegenden mit kulinarischer Geschmacksverirrung) ungefragt über die Hälfte der Gerichte gekippt. Wahrscheinlich deshalb, weil ein Großteil des Großküchenfraßes noch schrecklicher schmeckt als das Ätzkraut und durch die Kräuterverklappung nur gewinnt.
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Written by Peter Jebsen

2. Januar 2016 at 16:42

Veröffentlicht in Lebensmittel, Restaurants

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Christian Jakubetz beim DJV NRW: Analog oder digital? It’s the story, stupid!

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Eines der Highlights beim Gewerkschaftstag des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) Nordrhein-Westfalen am Samstag, 17. Mai 2014, war das Impulsreferat von Christian Jakubetz (u. a. Initiator und Mitherausgeber des Buchs „Universalcode. Journalismus im digitalen Zeitalter“).

Eigentlich wollte er über digitalen Journalismus sprechen. Doch dann berichtete er von seinen Begegnungen mit Tageszeitungsvolontären und mit Journalismus-Studenten – und von ihrem Frust. (Leider nervt zu Anfang ein Störgeräusch, das aber nach ca. 13 Minuten verschwindet.)

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Written by Peter Jebsen

23. Mai 2014 at 10:15

Black History Month in Hamburg (29. Januar bis 6. März 2011)

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Black History Month Hamburg 2011

Black History Month Hamburg 2011

Abgesehen vom grässlichen Winterwetter, gehört der Februar seit einigen Jahren zu meinen Lieblingsmonaten: Jedes Jahr läuft dann nämlich der Hamburger „Black History Month“, eine wunderbare Veranstaltungsreihe für Freunde der afrikanischen, lateinamerikanischen, karibischen und afroamerikanischen Kultur.

Heute Abend (Samstag, 29. Januar 2011) geht es um 22 Uhr mit der Opening Party im Café Schöne Aussichten los. Star des Abends ist die stets hörenswerte Oceana.

Das komplette Programm:
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Qype: Faces II in Essen

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EssenEssen & TrinkenBars & KneipenBarsCocktail BarsEssen & TrinkenBars & KneipenBarsLoungesNachtlebenClubs

Faces IIFriedrich-Ebert-Straße 12
45127 Essen
www.faces-essen.de

In Essen erlebte ich mal wieder die Stärken des Web 2.0 und seiner User-Empfehlungen. Als ich kürzlich die Cocktailbar Schwarze Rose besuchte, erwähnte ich in einer Kurzmitteilung per „location-based service“ foursquare den durchaus amtlichen Zombie. Ein lokaler Kollege (bei Twitter heißt er @videopunk) sah das, lobte die Rose und empfahl mir zudem das Faces II.

Ein klasse Tipp! Den Rest des Beitrags lesen »

Written by Peter Jebsen

1. Dezember 2010 at 0:30

Veröffentlicht in Bars/Kneipen, Gastronomie

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Qype: Essener Verkehrs-AG

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EssenVerkehrsmittelOeffentliche Transportmittel

Endlich habe ich mal einen Verkehrsverbund erlebt, der noch verpeilter ist als der Stuttgarter VVS.
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Written by Peter Jebsen

10. November 2010 at 3:23

Veröffentlicht in Deutschland, Dienstleistungen, Qype-Reviews

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Hamburger Schlemmer Sommer: 104 Restaurants, 59 Euro, 2 Personen, 1 Menü

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„Gut Essen für wenig Geld“ (bzw. für weniger Geld als sonst) – das verheißt die Aktion „Hamburger Schlemmer Sommer“ in diesem Jahr mittlerweile zum zwölften Mal. Vom 12. Juni bis zum 15. August 2010 könnt ihr in 104 Restaurants ein festgelegtes „Schlemmer-Sommer“-Menü zum Preis von 59 Euro für zwei Personen genießen.

Eine Reservierung ist meist vorteilhaft, für viele der teilnehmenden Restaurants ist dies auf der offiziellen Website hamburg-kulinarisch.de möglich.
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Black History Month in Hamburg (30. Januar – 7. März 2010)

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In zwei Tagen beginnt eine der attraktivsten jährlichen Veranstaltungsreihen Hamburgs, die vor allem für Freunde der afrikanischen, lateinamerikanischen, karibischen und afroamerikanischen Kultur ein besonderer Höhepunkt ist:

Am Samstag, 30. Januar 2010, läuft ab 22 Uhr im Café Schöne Aussichten die „Opening Party“ des diesjährigen Hamburger Black History Month.

Es treten auf: Talawah Sound (Reggae, HipHop, Dancehall), King Riddim (Soul, Funk, Latin), DJ Prince (Hilife, Congo Music) sowie die Live-Performer Nathalie Dorra und Mystic Dan.
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