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Gao Kitchen: Vietnamesisches Highlight auf der Langen Reihe

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Gao Kitchen (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Gao Kitchen (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Lange Reihe 81
20099 Hamburg (St. Georg)
Tel. (040) 307 280 29
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Im Gao Kitchen bin ich vorhin eher durch Zufall gelandet. Ich saß vor der Cocktailbar nebenan bei einem Happy-Hour-Drink, und ständig wehten mir die leckeren vietnamesischen Essensdüfte in die Nase. Irgendwann konnte ich nicht mehr widerstehen, zumal mir ein verlässlich geschmacksstarker Hamburger Genießerkollege das Restaurant vorher schon empfohlen hatte.

Pho (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Pho (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

In für mich neuen vietnamesischen Lokalen ist Phở stets die Referenzspeise – laut Gao-Kitchen-Karte „Vietnams berühmtestes Gericht: klare Brühe mit Reisbandnudeln, Sternanis, Zimt, frischem Koriander, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Pfeffer & Fischsauce“. Im Gao Kitchen wählte ich die Variante mit Hühnerfleisch (€9,50, Stand: Juni 2017), die sehr gelungen war, obwohl ich irgendwann mit der hausgemachten Chili-Sauce nachwürzen musste.

Saigòn Café (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Saigòn Café (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Als Digestif empfehle ich Nếp Mới. Dieser „vietnamesische Wodka“ (ein klarer Schnaps aus vergorenem Klebreis) steht nicht auf der Karte; aber es lohnt sich nachzufragen – ich mag den milden Reisgeschmack (€2,90). Dazu passt der besonders würzige vietnamesische „Saigòn Café“ (€3), der ganz authentisch auf dem Tisch durch den Tassenfilter ins Glas tröpfelt. Im Gao kann man zwischen „schwarz“ und, im vietnamesischen Stil, mit gesüßter Kondensmilch wählen. Da mir letztere Variante zu süß ist, bat ich darum, die Milch auf eine homöopathische Dosis zu beschränken.

Der heutige Erstbesuch überzeugte. Da es auf der Karte noch mehrere größtenteils bekannte, aber dennoch spannende vietnamesische Gerichte zu entdecken gibt, werde ich definitiv wieder vorbeischauen.

Übers Sushi kann ich nichts sagen. Ich finde es auch zu teuer, um ihm eine Chance zu geben. Es gibt in Hamburg genug bewährte Alternativen mit zivileren Preisen.

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Written by Peter Jebsen

26. Juni 2017 um 23:43

2 Antworten

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  1. Hallo Sozialgeschnatter,

    schöner Beitrag, da bekomme ich glatt Lust HH zu besuchen – und vor allem hunger! ;)
    Was ist denn Deine Empfehlung für eine Pho?

    Wenn Du mal in Berlin bist, kannst Du ja auch mal im „Selig“ in Berlin vorbeischauen (sehr authentische südchinesische Küche) oder vorher darüber in meinem Food- und Deals-Blog lesen:
    http://www.mycoupz.com

    Ich freue mich über Deine Kommentare!

    Liebe Grüße
    Daniel

    Gefällt 1 Person

    MyCoupz

    4. Juli 2017 at 16:12

    • Hallo Daniel,

      danke für den Selig-Tipp! In Berlin bin ich auf die Peking-Ente abonniert (Voßstraße/Wilhelmstraße), aber vielleicht treibt es mich ja mal wieder nach Charlottenburg.

      In Hamburg gibt es gute Phở z. B. im Phở Duc (Steindamm 103).

      Liebe Grüße,

      – Peter

      Gefällt 1 Person

      Peter Jebsen

      4. Juli 2017 at 16:31


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