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IchiBan im Mundsburg-Center: Wenn’s dann doch mal ein Asia-Mittagsbuffet sein soll

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IchiBan (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)Hamburger Straße 1 – 17
(1. Obergeschoss Mundsburg-Center)
22083 Hamburg
Tel. (040) 229 49 038
ichiban-hamburg.de

Es gibt einige Kochrichtungen, deren Genuss in Gemeinschaft am meisten Spaß macht. Beispiel chinesische Küche: Wenn man Glück hat, sitzt man in großer Runde am runden Tisch und teilt sich eine große Anzahl von Speisen, von denen manche für sich allein nicht als Tellergericht taugen, aber einen fulminanteren Schmaus wunderbar abrunden.

Was tun, wenn man allein unterwegs ist, aber trotzdem Lust auf Vielfalt hat? Dann können meiner Meinung nach gute Buffet-Restaurants ein brauchbarer Kompromiss sein; bei allen Nachteilen, die man dafür in Kauf nehmen muss (keine wirklich frisch zubereiteten Speisen, und – bei einem panasiatischen Landesküchen-Mix – keine wirklich „authentische“ Qualität).

Das Ichiban im ersten Stock des Mundsburg-Centers, dessen mittägliches All-You-Can-Eat-Angebot ich gestern zum ersten Mal ausprobierte, gehört definitiv zu den besseren Vertretern dieser Kategorie. Für schlappe 8,90 Euro hat man die freie Wahl aus Sushi und größtenteils chinesisch anmutenden warmen Gerichten, die man sich am zehn Meter langen Buffet aussuchen kann.

Char Siu (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)Das Sushi war passabel, manches Fleischgericht hingegen überraschend gut. Char Siu z. B., einer meiner chinesischen Favoriten (u. a. mit Honig und Hoisin-Sauce gewürztes gegrilltes Schweinefleisch), schmeckte besser als in manchen Spezialrestaurants. Das Ichiban scheint nicht nur den Durchschnittsgeschmack treffen zu wollen, daher standen auch einige scharfe Gerichte zur Auswahl.

Das Buffet wurde vom Team sehr aufmerksam in Schuss gehalten, und auch der Service war zuvorkommend. Als einer Bedienung auffiel, dass sie mir für ein Getränk zehn Cent zu viel berechnet hatte, gab sie mir einen Espresso aus: „Ich will ja, dass Sie wiederkommen!“

Abends kann man à la carte bestellen oder sich ebenfalls für ein All-You-Can-Eat-Angebot entscheiden, dessen Speisen dann jedoch per iPad bestellt und frisch zubereitet werden.

Ich komme wieder.

(Einige Speisen enthalten übrigens Geschmacksverstärker. Der soll entgegen dem landläufigen Glauben nicht schädlich sein, ich halte ihn aber für unnötig.)

Früheres À-la-carte-Mittagsgericht: Lachs auf Gemüse mit japanischem Curry (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

Früheres À-la-carte-Mittagsgericht: Lachs auf Gemüse mit japanischem Curry (Foto: Peter Jebsen/All rights reserved)

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