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Restaurant Opitz (Uhlenhorst): Bodenständige Hamburger Hausmannskost in heimeligem Wohlfühl-Ambiente

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Opitz: Matjesfilets mit Speckbohnen und Bratkartoffeln

Opitz: Matjesfilets mit Speckbohnen und Bratkartoffeln

Mundsburger Damm 17
22087 Hamburg
Tel.: (040) 2290222
Restaurant-Opitz.de

Ich bin kein großer Freund der norddeutschen Hausmannskost und fand auf der Mittagskarte des Opitz zu selten Gerichte, die mich dennoch ansprachen. Nachdem es aber in meiner Nachbarschaft wahrscheinlich das einzige Restaurant ist, dem ich noch nie eine Chance gegeben habe, probierte ich es jetzt zweimal aus – weil zusätzlich zu Frikadellen, Leberkäse & Co. jeweils auch Gerichte mit Matjesfilet angeboten wurden. Beim ersten Mal mit Hausfrauensauce, gestern mit Speckbohnen (Preis: 9,50 Euro); dazu natürlich jeweils die von vorherigen Yelp-/Golocal-/TripAdvisor-/Google-Bewertern schon zu Recht gelobten Bratkartoffeln.

Beide Male war ich ausgesprochen zufrieden, ohne mich jetzt sonderlich kompetent über Einzelheiten auslassen zu können (mangels umfassender Vergleichsmöglichkeiten, siehe oben). Sympathisch finde ich u. a., dass es auch vergünstigten Mittagswein gibt. Der gestrige Pinot Grigio (0,2l für 3 Euro, Stand: Juli 2015) war sehr anständig.

Zum heimeligen Ambiente: Selbst mit meinen fortgeschrittenen Lebensjahren hatte ich gestern den Eindruck, den Altersdurchschnitt der Gäste stark gesenkt zu haben. Die Einrichtung hat die Anmutung eines Großelternwohnzimmers – und zwar eines ausgesprochen gemütlichen, weswegen ich das nicht kritisch meine.

Aus den geschilderten Gründen werde ich wohl kein Stammgast im Opitz. Für Freunde von im positiven Sinne bodenständiger Hamburger Küche ist dieses Souterrain-Restaurant, das im Sommer (wenn es den in Hamburg mal gibt) auch ein paar Sitzplätze auf dem Bürgersteig hat, aber eine Top-Adresse.

Written by Peter Jebsen

2. August 2015 um 0:32

4 Antworten

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  1. Wein am Mittag? Beneidenswert, wer das verträgt, ohne als Zombie durch den Rest des Tages zu marschieren.

    Gefällt mir

    buchstaeblich

    8. August 2015 at 0:31

    • Du bist noch in Bayern, oder? Ist doch egal, ob man jetzt a Moaß oder ein gepflegtes Viertel Wein bestellt! Das sind schließlich Grundnahrungsmittel.

      Ich bin zudem Mitglied der Facebook-Gruppe „Rettet den Mittagswein“ (https://www.facebook.com/RettetdenMittagswein). Da verspüre ich eine gewisse Verpflichtung.

      Gefällt mir

      Peter Jebsen

      8. August 2015 at 3:26

      • Die Morgen- und Mittagsmaß Bier überlasse ich anderen: Alkohol nicht vor 19 Uhr oder der Rest des Tages ist gelaufen. Ich proste gern mit Leuten, die das vertragen, dulde im eigenen Glas aber nur prozentfreies. Ich hätte es auch gern anders, aber was man nicht ändern kann …
        Doch wenn ich je mithelfen kann, Mittagsweine zu retten: Ich bringe herrenlose Mittagsweine einfach zu dir und Du nimmst dich ihrer dann an, ja?

        Gefällt mir

        buchstaeblich

        13. August 2015 at 16:20


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