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SPIEGEL: Reportagen aus zweiter Hand?

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Die Stellungnahme des SPIEGEL zur Aberkennung des Kisch-Preises für SPIEGEL-Redakteur René Pfister („In eigener Sache: Unverständnis über Aberkennung des Egon-Erwin-Kisch-Preises“) offenbart ein merkwürdiges Verständnis journalistischer Darstellungsformen: „Jede Reportage besteht nicht nur aus Erlebtem, sondern auch aus Erfragtem und Gelesenem.“

Jede Reportage besteht aus Gelesenem?

Jetzt verstehe ich, warum man bei Live-Reportagen im Hintergrund so oft Papierrascheln hört.

Ebenfalls seltsam: Unter anderem das Hamburger Abendblatt meldet, „Spiegel“-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron habe zu den Nannen-Preis-Juroren gehört, die gegen eine Aberkennung votiert hätten.

Enthält man sich bei einer Abstimmung, die einen Mitarbeiter der eigenen Redaktion betrifft, nicht der Stimme?

Written by Peter Jebsen

10. Mai 2011 um 15:01

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