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Crossmedia beim #SDJT10: „Käse oder Kaviar – was produzieren eierlegende Wollmilchsäue?“

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Ich hatte am Samstag im Mainzer ZDF-Konferenzzentrum das Vergnügen, zusammen mit Heike Rost beim Süddeutschen Journalistentag des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) zwei Crossmedia-Foren zu moderieren – mit spannenden Gästen:

Björn Eichstädt (Geschäftsführer Storymaker GmbH), Ibrahim Evsan (u. a. Autor des Buches „Der Fixierungscode“), Richard Gutjahr (freier Journalist, Moderator BR), Amir Kassaei (CCO DDB Group Germany), Björn Sievers (Stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft/Finanzen FOCUS Online), Katrin Steinert (Redakteurin Rhein-Zeitung) und Dr. Peter Zschunke (designierter Chefkorrespondent dpa-Netzwelt-Redaktion) diskutierten das Thema „Käse oder Kaviar – was produzieren eierlegende Wollmilchsäue?“.
Das ist meine Diskussionsgruppe beim #sdjt10 Forum Crossmedia on TwitpicGleich geht das Panel los #sdjt10  on Twitpic

Besonders erfreulich war das Fazit von Richard Gutjahr, das er in seinem Blog unter der Überschrift „Journalistentag: Ende des Digitalen Grabens?“ folgendermaßen zog: „Glaubt mir: Ich habe in den letzten Jahren viele, viele Medien-Konferenzen besucht. Der Süddeutsche Journalistentag in Mainz war das erste Treffen, bei dem ich das Gefühl hatte: Es tut sich was.“

Was sich seiner Meinung nach tun sollte, fasste hinterher Amir Kassaei zusammen, laut Gutjahr der „Rockstar am deutschen Werbehimmel“:

Ein „Making-of“-Foto dieses Clips:
Der @AmirKassaei mit Kleber und @gutjahr #sdjt10  on Twitpic

Da es selbst für einen multitaskingfähigen Journalisten schwer ist, gleichzeitig zu moderieren und sich für die Nachberichterstattung Notizen zu machen, habe ich in einem separaten Blog-Beitrag die aussagekräftigsten Statements aus der Twitter-Timeline herausgesucht: „#SDJT10: Die Tweets“.

Auch der fleißig twitternde Tobias Tauch hat in seinem Blog ttaEvents diverse Zitate zusammengestellt („sdjt10 komprimiert“).

Weitere Blog-Posts zum Journalistentag
Paul-Christian Britz (@pcbritz) in „PC’s Pixels and Posts“: 5 Things Good and Bad about the Journalism Conference #SDJT10
Moritz Meyer im rz-Volo-Blog „Querbeet“: Schockstarre überwunden: Der SDJT in Mainz

Ich habe beim Süddeutschen Journalistentag übrigens nicht nur Erhellendes zum Thema Crossmedia erfahren, sondern auch zum Thema Datenschutz. Letzteres allerdings im Vorfeld, nämlich während der Busfahrt zum ZDF. Ein benachbarter Laut-Sprecher redete auf ein Rentnerehepaar ein, was ich natürlich per Twitter dokumentierte:

12:14 Uhr: Ein Mitreisender im Bus zum ZDF kauft nie bargeldlos ein, weil er nicht will, dass die Krankenkasse den Fettgehalt seiner Milch kennt.
12:17 Uhr: Oha. Der Datenschützer aus dem Bus besucht ebenfalls den #SDJT10. Im persönlichen Gespräch gibt er recht viel preis.
12:22 Uhr: Jetzt erklärt er dem Rentnerehepaar noch, dass die Sicherheit von E-Mails mit der von Postkarten vergleichbar sei.

Noch ein Linktipp

The Fukuoka Project – Björn Eichstädt, Amir Kassaei
(Originally uploaded by beichstaedt)

Amir Kassaei und Björn Eichstädt betreiben zusammen The Fukuoka Project, in dem sie sich über die Zukunft der Kommunikation austauschen. Sehr lesenswert!

(Peter Jebsen)

Written by Peter Jebsen

16. Mai 2010 um 17:36

18 Antworten

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  1. […] Von pjebsen Wie im Haupt-Bericht über den Süddeutschen Journalistentag beim ZDF in Mainz erwähnt, habe ich die […]

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  2. Was du hier so schön zitierst: „Ein Mitreisender im Bus zum ZDF kauft nie bargeldlos ein, weil er nicht will, dass die Krankenkasse den Fettgehalt seiner Milch kennt.“ ist doch schon Grund genug, Facebooks Datenschlampereien nicht zu tolerieren.

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    vilmoskörte

    16. Mai 2010 at 21:35

  3. @vilmoskörte: Auf mich wirkte der Mann wie ein Paranoiker, der so geschwätzig ist, dass er selbst gegenüber Fremden bereitwillig Dinge ausplappert, für die der Datenschutz erfunden wurde.

    Der ganze Bus hat z. B. auch mitbekommen, dass er selbst als Vielfahrer Bahnkarten lieber zum vollen Preis am Schalter kauft als zum reduzierten Tarif per Bahncard, weil er Angst hat, dass durch die Zuordnung zur Bahncard ein Bewegungsprofil erstellt werden könne. (Na und?)

    Falls es in meinem Blog-Beitrag nicht eindeutig herüberkam: Die Milch-Befürchtung des Laut-Sprechers fand ich absurd.

    Ich z. B. kaufe aus Geschmacksgründen am liebsten die fetthaltigste Milch, die ich kriegen kann – die aber in Bio-Qualität. Hältst du es allen Ernstes für möglich, das mir eine Krankenversicherung (sollte sie das mal erfahren) mir daraus einen Strick drehen würde?

    *Natürlich* darf man Facebooks Datenschlampereien nicht komplett ignorieren. Ich sehe allerdings derzeit noch keinerlei Grund dazu, mich Initiativen wie http://www.QuitFacebookDay.com anzuschließen.

    (Zur Erklärung: vilmoskörte und ich haben uns gerade in Cem Basmans Blog über dieses Thema ausgetauscht – http://sprechblase.wordpress.com/2010/05/15/soziales-web-zuruck-zum-einfachen-und-notwendigen/.)

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    pjebsen

    16. Mai 2010 at 22:50

    • @pjebsen

      Geht es um Facebook, Twitter und Co gibt’s anscheinend gerade bei den älteren Netzbürgern, sofern sie denn im Netz aktiv sind, eine Reihe an Vorbehalten. Die Botschaften des #sdjt10 stehen teilweise im krassen Widerspruch zu den Reaktionen, die Dir dann während Deiner Arbeit ins Haus flattern. Beispiel jüngster Erfahrung: Termin bei einer AWO, die ihr neues Marketing-Konzept vorstellt. Ich frage, wie sieht es denn mit Social-Media aus. Antwort1: Spielt für uns zur Zeit keine Rolle, weil unsere älteren damit nix am Hut haben Antwort 2 (von Zivi-Leiterin und Kita-Frau): Doch ist wichtig, weil die potentiellen Zivis und die Eltern doch immer mehr Infos aus übers Netz holen. Über die Geschichte (mit Antwort 2), habe ich dann für eine lokale Tageszeitung was geschrieben. Im Blog habe ich dann den Social-Media-Beeich ausgewalzt und prompt die Kommentarreaktion eines im Netz selbst aktiven Seniorenbeiratsvorsitzenden bekommen: Er könne (seiner Klientel) keineswegs zu Facebook raten (unsicher, datenschutz etc..), würde es selber auch nicht nutzen. Er bevorzugt eher twitter. Was ein interessantes Nebendetail zu Awo und Facebook ist: Der Zentralverband in Berlin hat bei Facebook ein eigenes Profil.

      Das Ganze bringt mich nun auf die Idee, dieses Thema Social-Media und Sozialverbände in Verbindung mit den „Silver-Surfern“ mal näher zu beleuchten. Da das Thema sehr komplex ist, sind Kollegen/-innen willkommen.
      Näheres zu der Awo-Social-Media-Geschichte steht im Mittelhessenblog.

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      mittelhesse

      17. Mai 2010 at 7:06

      • @mittelhesse: Spannendes Thema! Die „Silver-Surfer“ sind sicherlich eine Nutzergruppe mit besonders großem Wachstums- und Vermarktungspotenzial – Letzteres z. B. für (Un-)Computer wie das iPad (auch wenn Apple diese Interessenten wahrscheinlich nicht „hip“ genug sind).

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        pjebsen

        17. Mai 2010 at 9:53

  4. Natürlich scheint die Reaktion des Mannes übertrieben, aber wir sind nicht sehr weit mehr davon entfernt, dass er recht behält, wenn man sich die staatlichen und privaten Datensammlungen so anschaut. Von reiner Paranoia zu reden, scheint mir wenig zu verharmlosend angesichts der Tatsache, dass die meisten Leute überhaupt keine Ahnung davon haben, welche Daten sie so hinterlassen und wie diese per Datamining mit anderen Daten verknüpft werden können. „Na und?“ hilft auch nicht weiter, wenn man einfach nicht will, dass andere diese Daten haben und für was auch immer benutzen könnten („Fahrgäste, die nach Berlin gefahren sind, sich auch nach Hamburg gefahren“ sind eher die lustige Variante).

    Siehe dazu z.B. auch http://opalkatze.wordpress.com/2010/05/16/unsicher/

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    vilmoskörte

    17. Mai 2010 at 5:18

    • @vilmoskörte: Ich rechtfertige mich ungern für Dinge, die ich nicht gesagt habe. Ich habe nicht von „reiner Paranoia“ gesprochen – ich erklärte lediglich, der Mann habe auf mich wie ein Paranoiker gewirkt (das lag u. a. an seinem manischen Auftreten). Das ändert nichts daran, dass auch Paranoiker recht haben können. (Nur weil ich nicht paranoid bin, heißt das nicht, dass die nicht auch hinter mir her sind. ;-) )

      Mit dem Bezug auf „staatliche Datensammlung“ lieferst du ein wunderbares Stichwort: Ich wünsche mir, dass Anti-Facebook-Poseure wie Ilse Aigner ähnlich inbrünstig gegen ELENA & Co. wettern. Aber dazu fehlt ihnen wohl der politische Mumm. Facebook, Google & Co. sind da unverfänglichere Zielscheiben.

      Dass die meisten Leute keine Ahnung haben, was für Daten sie wo hinterlassen, ist meiner Meinung nach nicht primär das Problem der Datensammler. Das müssen die Menschen einfach lernen. Sie haben ja auch irgendwann mitbekommen, dass für manche Inhalte verschlossene Briefe angemessener sind als Postkarten.

      „Für was auch immer“ ist wieder eine sehr diffuse Antwort auf meine konkrete Frage nach dem *tatsächlichen* Schadenspotenzial. Solange sich keiner der hier sicherlich anwesenden Datenschutz-Hardliner die Mühe macht, seine Bedenken mit Sachargumenten zu untermauern, bleibt z. B. die anderswo diskutierte Anti-Facebook-Position für mich ein reines Bauchgefühl (das ich teile!).

      Vielleicht hat der von mir im Cem-Basman-Thread erwähnte Anwalt ja doch recht, wenn er sagt, dass Datenschutz jenseits der „Basics“ eher religiös als faktisch motiviert sei. Schade, dass es zumindest hier keine „Datenschützer“ gibt, die gegen diesen Eindruck argumentieren.

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      pjebsen

      17. Mai 2010 at 9:15

  5. Eigentlich ist es doch ganz einfach: Ich möchte selbst bestimmen, wer welche Daten zu welchem Zweck erhebt, speichert (und wie lange) und weiterleitet (an wen zu welchem Zweck). Das ist leider bei Facebook nicht möglich, so ist z.B. die Weitergabe bestimmter persönlicher Daten an „Applikationen“ nicht durch ein Opt-Out zu steuern. Auch die Tatsache, dass man seinen Account nicht löschen kann, sondern die Daten weiterhin auf FB gespeichert bleiben, ist symptomatisch. Man kann sich bei FB nur mit der Angabe völlig falscher Daten „wehren“.

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    vilmoskörte

    17. Mai 2010 at 10:51

    • @vilmoskörte: Was für Applikationen meinst du? Gibt es Zwangs-Applikationen mit Daten-Appetit, ohne die Facebook nicht nutzbar ist? (Facebook-Applikationen von mir nicht bekannten Firmen, die kein Opt-Out haben, nutze ich nicht.)

      Meine konkrete Frage nach dem *tatsächlichen* Schadenspotenzial, das durch die Weitergabe von Angaben zu persönlichen Hobbys etc. entstehen könnte, muss ich wohl jemand anderem stellen … ;-)

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      pjebsen

      17. Mai 2010 at 11:05

      • Da gibt es z.B. die wunderbare Spyware von PinchMedia, die du mit einer App (wie z.B. Shazam) auf dein Smartphone bekommst (ohne es zu wissen, natürlich) und die, wenn du auch die Facebook-App auf deinem Smartphone hast, persönliche Daten aus deinem FB-Profil an PinchMedia überträgt, wovon du ebenfalls nicht unterrichtet wirst. Ein Opt-Out ist da nirgendwo zu sehen. Und vermutlich handelt es sich bei dem, was bislang bekannt geworden ist, auch nur um die Spitze eine Eisbergs.

        Und natürlich lassen sich mit dem FB-„Gefällt mir“-Button, der sich wie ein Krebsgeschwür auf alle möglichen Seiten verbreitet, zusammen mit den FB-Cookies in deinem Browser auch nette Daten sammeln – wenn’s geschickt gemacht wird, auch ohne dass du diesen Button drückst. Ich glaube nicht, dass es dafür ein Opt-Out gibt.

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        vilmoskörte

        17. Mai 2010 at 11:20

        • @vilmoskörte: Da haben wir’s doch schon wieder: Shazam ist nicht Facebook, ist also kein Beleg für möglichen Datenmissbrauch durch Facebook. Das funktioniert meines Wissens auch ohne externe Applikationen recht gut.

          Wem der „Like“-Button nicht gefällt, muss ihn nicht drücken. Und wer etwas gegen automatisch angelegte Cookies hat, muss halt entsprechende Software verwenden.

          Auch hier verstehe ich nicht, wie mir durch die Bekanntgabe, dass ich etwa einen lesenswerten Feuilleton-Artikel mag, ein persönlicher Schaden entstehen könnte.

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          pjebsen

          17. Mai 2010 at 11:36

          • Natürlich ist Shazam nicht von facebook aber facebook liefert die Schnittstelle, über die die Spyware die Daten saugt. Und wie ich versucht habe auszuführen, lassen sich bei geschickter Programmierung auch dann Nutzungsdaten mit deinem Facebookprofil in Verbindung bringen, wenn du den Gefällt Mir-Knopf nicht drückst. Und wie schon einmal gesagt, weicht meine Vorstellung, was ein Schaden ist, von deiner offensichtlich ab.

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            vilmoskörte

            17. Mai 2010 at 22:33

  6. Ach so, vergessen: Überall, wo Daten gesammelt werden, besteht die Gefahr, dass sie missbraucht werden oder in falsche Hände geraten. Das haben die vielen „Datenverluste“ in der letzten Zeit doch überdeutlich gezeigt, ob nun bei sozialen Netzen oder anderswo. Das gilt selbstverständlich auch für staatliche Datensammlungen wie Vorratsdatenspeicherung, ELENA und einheitliche Steuernummer (jahrelang haben unsere Demokraten hier gegen die DDR gewettert, als dort die einheitliche Personenkennzahl eingeführt hat, nun machen wird das selber, und das ist ganz ok?).

    Ich warte nur darauf, dass die ELENA-Daten durch eine Unachtsamkeit (Fehler passieren überall!) in falsche Hände geraten, z.B. bei den Softwarefirmen, die an der Erstellung der umfangreichen Software beteiligt sind – da kann doch schnell mal ein Datenbestand aus dem Echtsystem, den ein Mitarbeiter „zu Testzwecken“ abgezogen hat, unbeabsichtigt abhanden kommen.

    Und wer garantiert mir, dass dieser Staat dauerhaft demokratisch stabil bleibt und die Daten immer nur für den Zweck, für den sie erhoben wurden, verwendet werden (die Nazis haben auch einfach auf das preußische Melderegister zugegriffen, um die Juden über die Religionszugehörigkeit zu finden)? Es könnte doch schnell passieren, dass hier im Gefolge der riesigen Schuldenberge und der Bankenfütterei hier bei 8 oder 9 Millionen Arbeitslosen und drastischer Inflation alles außer Kontrolle gerät … Ich will’s ja nicht hoffen, aber ausschließen kann man es nicht.

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    vilmoskörte

    17. Mai 2010 at 11:09

    • @vilmoskörte: Über ELENA mache auch ich mir Sorgen, über Facebook derzeit nicht. Mir fehlt die Phantasie, wie mir aus einem Missbrauch der paar Daten, die ich bei Facebook als „nicht öffentlich“ eingestellt habe, ein ernsthafter Schaden erwachsen kann. Die Antwort auf die entsprechende Frage bleiben mir die Facebook-Kritiker ja schuldig.

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      pjebsen

      17. Mai 2010 at 11:26

  7. @vilmoskörte, re: >> Wie schon einmal gesagt, weicht meine Vorstellung, was ein Schaden ist, von deiner offensichtlich ab. <<

    Wodurch könnte das offensichtlich sein? Du hast das, was du für einen tatsächlichen Schaden hältst, hier noch gar nicht nicht definiert.

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    pjebsen

    17. Mai 2010 at 22:41

  8. „Ich möchte selbst bestimmen, wer welche Daten zu welchem Zweck erhebt, speichert (und wie lange) und weiterleitet (an wen zu welchem Zweck).“ Der Schaden besteht für mich zuerst schon einmal darin, dass ich das bei facebook genau nicht kann.

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    vilmoskörte

    18. Mai 2010 at 9:07

    • @vilmoskörte: Anders als du gestern annahmst, scheinen unsere Vorstellungen davon, was ein Schaden ist, übereinzustimmen. Der von dir beschriebene Schaden ist für mich *gefühlter* Natur (also kein tatsächlicher), und das geschilderte Gefühl teile ich.

      Ich diskutiere das Thema deswegen so intensiv, weil ich ernsthaft nach Anhaltspunkten für ein *tatsächliches* Schadenspotenzial suche. Ich überdenke nämlich gerade meine persönliche „Datenschutzpolitik“.

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      pjebsen

      18. Mai 2010 at 9:20

  9. Über mein eigenes Interesse hinausgehend finde ich, dass man den Datenschutz auch für die vielen Leute durchsetzen muss, die anders als du und ich völlig blauäugig an die Sache herangehen und keinerlei technisches Know-How haben, um z.B. Cookies zu entsorgen, und die sich überhaupt keine Vorstellungen davon machen, was heute alles mit solchen Datensammlungen gemacht wird oder absehbar ist, und was es bedeutet, wenn man den „Gefällt mir“-Knopf von facebook drückt.

    Das „digitale Leben“ ist eben mindestens so kompliziert wie das reale und die Konsequenzen des eigenen Handelns sind viel weniger wahrnehmbar (man sieht nicht, man fühlt nichts, man hört nichts) als im echten Leben.

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    vilmoskörte

    18. Mai 2010 at 10:59


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