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Qype-Medaillen in Hamburg: Bapperl als virtuelles Zuckerl

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HamburgVirtuelle Plaetze

Da ich auch aus professionellem Interesse erst mal auf jede halbwegs attraktiv aussehende Sau aufspringe, die durchs virtuelle Dorf getrieben wird, kommen mir die Qype-Medaillen verdammt bekannt vor.

Eine ähnliche Kundenbindungsmaßnahme für Web-2.0-Spielkinder kenne ich von foursquare, der „location-based social networking website“ (existiert dafür ein prägnanter deutschen Begriff?) .

Dort gibt es ein ebenso buntes Bapperl für die unterschiedlichsten virtuellen Errungenschaften.

Wem’s gefällt, der kann seine persönliche Bapperl-Sammlung gern minütlich, stündlich, täglich anklicken.

Wen’s nervt, den zwingt keiner, einen längeren Blick als vielleicht die erste Schrecksekunde auf das farbenfrohe Konglomerat im persönlichen Profil zu werfen.

Ich gebe mich angesichts der derzeit 25 „Bewertungen“ der Qype-Medaillen dennoch nicht meinem spontanen Impuls hin, die Sinnfrage zur Daseinsberechtigung dieses „virtuellen Qype-Platzes“ zu stellen.

Dafür steckt in den Beiträgen mehr Lesespaß als in manch anderen endlos scheinenden Beitragsfolgen.

Stimmig und/oder originell finde ich folgende Statements/Formulierungen:

„Nutz‘ nichts – schad‘ nichts :)“

„Ist ja alles so schön bunt hier..Zitat Nina Hagen’Ich glotz TV'“

„Da denkt man nichts Böses und hat als Pazifist plötzlich zehn Medallien.“

„Erneut schafft mir Qype nun gleich mehrfach Bredouillen –
Ich bin nominiert für ganz viele Medouillen!!“
– wie immer große Reime von ube

„Guter Schachzug, diese bunte Köderkiste auszupacken. Zumindest, was mich betrifft. Offenbar fängt man mich mühelos mit Glasperlen. Ich falle sehenden Auges drauf rein und kann nicht viel dagegen tun.“ – gewohnt Ehrliches und Eloquentes von der liebenswerten Liesl

„virtuelle anerkennung, ein stempel für die seele, ein om für die erheiterung der welt – könnte von mir sein.“ – tja, so isser, unser lokalreporter

„Noch besser fände ich ich, wenn man diese Medaillen auch wirklich ( am Bande ) zugeschickt bekäme.“: (von berlingazza: – dem Qyper mit dem Doppel-Ich ;-) )

„Vor ca. 50 Jahren bekam ich zum Geburtstag mal eine Eisenbahner-Ausrüstung für Kinder: Rote Schirmmütze, Schärpe, Fahrkarten-Block, Trillerpfeife und Lochzange. Ich war stolz wie Oskar. Oder Bolle. Egal. Jetzt hab ich das wieder. Ich bin was! Ich bin … Medallienträger!“ – Dieses Zitat wird dem Kommentar von Generalfeldmarschall Kraska nicht gerecht. Lest das Gesamtkunstwerk!

„Ich finde das doof machen immer neues aber nichts sinnvoll“ – kaufe (und spende) ein paar Kommata

„Ich frage mich nur mal wieder, was ist aus den ganzen (sinnvollen und wichtigen) Vorschlägen und Feedbacks der Qyper geworden ? Da gibt es doch am linken Bildrand diesen tollen feedback-Button. Gefühlte 99% der dort aufgeführen Punkte wäre wichtiger und sinnvoller gewesen als diese ‚Farbspielerei‘.“

Mein Beitrag zu Qype-Medaillen – Ich bin PJebsen – auf Qype

Written by Peter Jebsen

7. April 2010 um 0:52

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