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17. Filmfest Hamburg 2009: Schön war’s (das Fazit)

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17. Filmfest Hamburg 2009

17. Filmfest Hamburg 2009

“Schön war’s!”, lautet mein Fazit auch nach dem 17. Filmfest Hamburg. Diesmal war’s besonders schön, da das Festival zwei Tage länger als sonst dauerte – dadurch schaffte ich es, auch ohne Urlaub 28 Filme zu sehen.

Darunter viele Highlights – zum Beispiel die zauberhafte Liebeskomödie „(500) Days of Summer”, die indische Großstadtsaga „Bombay Summer“, die aufrüttelnde Doku „The Cove“ („Die Bucht“), den japanischen Oscar-Gewinner „Okuribito“ („Departures“) sowie die beiden Ausnahme-Thriller „Kandidaten“ („The Candidate“) aus Dänemark und „Reykjavík – Rotterdam“ aus Island. (Auf einige potenzielle Favoriten wie Fatih Akins „Soul Kitchen“ und Sam Mendes‘ „Away We Go“ habe ich beim Filmfest verzichtet, da diese irgendwann auch regulär in deutschen Kinos zu sehen sein werden.)

Trailer zu „The Cove“, dem meiner Meinung nach wichtigsten Film des Fests:

Spaß machte mir als Musik- und New-York-Fan auch die Doku „Burning Down the House: The Story of CBGB”, die mit vielen kraftvollen Musikausschnitten und Interviews an einen legendären Club erinnerte.

Dazu kamen noch bemerkenswerte Auftritte der dazugehörigen RegisseurInnen – zum Beispiel Gloria La Morte, die interessante Details über ihr Erstlingswerk „Entre Nos“ berichtete, sowie Louie Psihoyos und „Flipper“-Entdecker Richard O’Barry, welche die schon oben erwähnte Doku „The Cove“ über ein offiziell geduldetes Abschlachten von Delfinen drehten.

Einziger echter Wermutstropfen: Das Grindel-Ufa fehlte als Vorführort weiterhin enorm. Es ist zwar sicherlich lobenswert, dass durch das Zeise und das Metropolis (Steindamm) noch weitere Stadtteile ins Filmfest eingebunden wurden. Aber für Vielseher wurde die Pendelei von Kino zu Kino mühsamer, und es wurden zu viele Filme auf zu kleinen Leinwänden gezeigt.

Der besondere Reiz des Filmfests bestand für mich bisher darin, auch kleine Filme auf den großen Leinwänden des Cinemaxx’ und des Grindel-Ufas sehen zu können. In den kleinen Sälen des Abaton und des Zeise kommen sie weitaus schlechter zur Geltung. Es ist schlimm genug, dass viele Kino-Perlen schon den Rest des Jahres über in solche Mini-Säle abgeschoben werden.

Ab heute (Sonntag) ist Hamburg mit kleinen Unterbrechungen (z. B. durch das Fantasy Filmfest) mangels Auswahl an großen Originalfassungs-Kinos wieder ein Jahr lang tiefste Kinoprovinz, und man kann sich nur noch aufs 18. Filmfest freuen (Donnerstag, 23. September, bis Samstag, 2. Oktober 2010).

Mein persönliches Festival-Jahr endet im Dezember mit dem River to River. Florence Indian Film Festival 2009. Wen’s interessiert: Es gibt noch Billigflüge nach Pisa … ;-)

Einzelbewertungen der Filmfest-Filme (mit vielen Trailern) stehen in diesen Beiträgen:
Meine ersten 16 Filme beim Filmfest Hamburg: Tweets, Trailer, Termine
Tag 6 (Mittwoch)
Tag 7 (Donnerstag)
Tag 8 (Freitag)
Abschlusstag (Samstag)

4 Antworten

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  1. […] 17. Filmfest Hamburg 2009: Schön war’s (das Fazit) #FilmfestHamburg #ffhh « ww… a few seconds ago from web […]

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  2. Klasse Übersicht, so kann ich das Filmfest auch noch einmal Reveu passieren lassen!

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  3. Wider erwarten wird Reykjavík – Rotterdam nicht auf der Viennale gezeigt. Das hat mich überrascht. (aber nicht nur das …)

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    joulupukki

    18. Oktober 2009 at 19:13

  4. […] Von pjebsen Nach dem letzten Film des heutigen Filmfest-Hamburg-Freitags (hier ein Rückblick aufs letztjährige Filmfest) arbeitete ich meine Festplattenaufzeichnung des heutigen […]

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