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Qype: Thai Oase in Hamburg

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Große Freiheit 38/40
22767 Hamburg
Telefon (040) 31792095

Aus meinem Qype-Archiv (Beitrag vom 24. 12. 2007):
Ein großartiger Laden (wenn man’s mag; das heißt, wenn man – so wie ich – auch Spaß an engagiert präsentierter Imperfektion hat)! Auf dem Kiez ist die „Thai Oase“ wahrscheinlich die familientauglichste Entertainment-Kaschemme mit dem günstigsten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Am Samstag wollte ich nach dem Texas-Lightning-Konzert und einem kurzen Abstecher ins „Highway 1“ nur mal schnell für ein Warsteiner (3 Euro) in der „Oase“ vorbei schauen – und blieb dann doch etwas länger hängen.

Was ich extrem kunden- und ohrenfreundlich fand, war eine Tatsache, die mir vorher nicht aufgefallen war. In der „Thai Oase“ gibt es Tabu-Songs! Am Samstag durften folgende Gassenhauer nicht gesungen werden – entsprechende Karaoke-Wünsche wurden von dem Herrn, der in der Qype-Fotogalerie als „Thaichef“ bezeichnet wird, konsequent abgewiesen:

„The Greatest Love of All“
„Endless Love”
„Lemon Tree”
„Killing Me Softly With His Song”
„Sailing”
„Stairway to Hell”
„One Moment in Time”
„Yesterday”
„Can You Feel the Love Tonight?”

Es gab trotzdem immer noch genug akustische Grausamkeiten. Aber auch zwei Lichtblicke: zwei junge Damen, die relativ seelenvoll und intonationssicher sangen, womit sie wahrscheinlich bei “Popstars”-Jurorin Jane Comerford, die ich zuvor singenderweise in der “Großen Freiheit 36” erlebt hatte, zumindest in den ersten Casting-Runden bestanden hätten.

Das Nette an der „Thai Oase“ ist, dass o. g. „Thaichef“ ebenso wie Jane C. in der Lage ist, Talente zu erkennen. Wenn’s ihn packt, springt er gern mal als Duettpartner ein. So war’s gestern – und bei meinem allerersten Besuch in der „Oase“.

Damals hatten die Eltern meiner damaligen zukünftigen österreichischen „Ex“ sie und mich ins „Mamma-Mia“-Musical eingeladen. Hinterher landeten wir nach einem „Vorglühen“ im „Highway 1“ an irgendeinem Wochentag gegen ein Uhr morgens in der „Thai Oase“. So gegen zwei, drei Uhr fühlte sich meine damalige Herzdame dazu berufen, „(I’ve Had) The Time Of My Life“ aus „Dirty Dancing“ anzustimmen.

Das ist leider ein Song, den ich so schauderhaft finde, dass ich ihn selbst hochgradig alkoholisiert und/oder hochgradig verliebt nicht über die Lippen bringe. „Thaichef“ half aus – und erhob sich dafür im Gegensatz zu seinen gestrigen Gesangseinlagen sogar aus seinem Sitz. Was ich als Kompliment für seine damalige Karaoke-Partnerin ansehe.

Mein Beitrag zu Thai Oase – Ich bin PJebsen – auf Qype

Eine Antwort

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  1. Hallo ihr Nordlichter. Hier schreibt ein schmunzelnder Sachse, ich lach euch net aus, ich wunder mich nur, was so alles im Norden los ist. Da ich ja mal einen Ausflug nach HH machen will (zu einer Internetbekannten) interessiere ich mich halt für die Stimmen aus dem „Fußvolk“ (is net irgendwie bös gemeint). Schreibt ruhig weiter über HH, auch das was gut ist.

    MfG
    Dietmar

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    Dietmar Unkart

    23. Oktober 2009 at 17:25


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