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T-Mobile G1 alias Google Phone: Mobiltelefon für Stubenhocker

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Größenvergleich: Google Phone / Palm Centro / Nokia N95

Größenvergleich: Google Phone / Palm Centro / Nokia N95


Cem Basman war mutig: Er hat das „T-Mobile G1“ (kurz: „Google Phone“) sechs Tage lang benutzt und dabei auf zusätzliche Geräte wie Handy und Notebook komplett verzichtet. (Sein Bericht darüber wird heute von WordPress.com als einer der deutschen Top-Beiträge genannt.)

Ich verwende das Wort „mutig“, weil ich das „Google Phone“ Anfang Februar selbst drei Wochen lang getestet habe und es für den täglichen Gebrauch vollkommen ungeeignet fand. Hauptgrund war die miserable Lebensdauer des Akkus, der bei mir nach drei bis vier Stunden schlapp machte. Bei Cem gab er sogar schon nach rund zwei Stunden Interneteinsatz via 3G-Netz den Geist auf.

Was soll ein Mobilgerät, das ich dauerhaft nur nutzen kann, wenn ich eine Steckdose in der Nähe habe? Dann kann ich ja gleich mein Notebook mitschleppen, damit ist der Internet-Zugang sehr viel komfortabler. (Mehr Glück hatte übrigens Google-Pressesprecher Stefan Keuchel, der mir per Twitter mitteilte, sein „G1“-Akku halte bei intensiver Nutzung circa einen Tag.)

Der nervigste Anblick beim Google Phone

Der nervigste Anblick beim "Google Phone"


Zweiter Grund, warum das „G1“ ähnlich wie das „iPhone“ bei mir nie in die engere Wahl kommen würde (und warum ich mein „Nokia N95“ kaum noch verwende): Es kann kein echtes „Copy & Paste“. Das heißt, man kann z. B. nur komplette Mails hin- und herkopieren, keine einzelnen Bestandteile.

Wenn ich ein Smartphone benutze, dann möchte ich es wirklich als mobiles Büro einsetzen. Daher schwöre ich derzeit noch aufs „Palm Centro“ (auch wenn es gegenüber meinem vorigen Palm, dem „Tréo 680“, leider den Nachteil hat, dass Opera nicht darauf läuft).

Mit dem Palm-Stift kann ich beliebige Passagen in meinen Texten kopieren und verschieben, mit dem mitgelieferten Programm „Documents to Go“ kann ich unter anderem Word- und Excel-Dateien bearbeiten sowie PDF-Dateien lesen.

Aus mir unverständlichen Gründen versagt das „Google Phone“ hier auf ganzer Linie. Man kann damit noch nicht mal Texte bearbeiten, die man mit „Google Documents“ angelegt hat – die kann man nur lesen.

Natürlich hat das „Google Phone“ auch Vorteile. Einige „Android“-Anwendungen wie „ShopSavvy“, „Qype Radar“ (gibt’s auch fürs iPhone) und der Twitter-/identi.ca-Klient Twidroid gefielen mir, und im Gegensatz zu Cem konnte ich auch mit der Klapptastatur gut leben.

Ich bin sehr gespannt aufs Palm Pre, das im Januar auf der CES vorgestellt wurde (siehe u. a. SPIEGEL-Story von Matthias Kremp). Vielleicht ist das ja endlich ein Smartphone, bei dem weniger Wünsche offen bleiben.

Written by Peter Jebsen

12. März 2009 um 22:17

3 Antworten

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  1. […] Einige sehr interessante Details und weitere Aspekte zum G1 hat PJebsen in seinem Blog verfasst. Ich denke, die Produktdesigner werden hier und auch aus den oben schon erwähnten Punkte sehr […]

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  2. […] Motorola ist ja “a Google Company” – es freut mich, dass Google in Sachen Smartphones Fortschritte gemacht hat. Das allererste Google Phone, das ich 2009 testete, konnte mich noch nicht so recht überzeugen, daher die Überschrift “T-Mobile G1 alias Google Phone: Mobiltelefon für Stubenhocker”. […]

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  3. […] viele), mit fünf Sternen beqyped, wie PJebsen schnell heraushat. Seit kurzem hat er das G1, das Googlephone, als Tester und findet schnell Bewertungen über jeden Laden, den wir passieren. Er würde wohl […]

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