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Banker fördern die „Jugendkultur“

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Die Fabrik ist eine Hamburger Institution, die jede(r) kennen dürfte, der/die als Teil ihrer Zielgruppe in Frage kommt.

Ich füge den bisher 34 Qype-Beiträgen über die Halle an der Barnerstraße nur deshalb noch einen weiteren hinzu, weil ich dort am Dienstag (11. November 2008) zur Abwechslung mal einen eher untypischen Abend verbracht habe.

Der Anlass passte, es war nämlich ein Talentwettbewerb. Dass der aus dem üblichen Rahmen fiel, merkte man schon an dem sperrigen Titel: „Finale des ,Jugend kulturell’-Förderpreises 2008 (Sparte ,Popmusik’)“.

Ich hatte den Eindruck, dass auch viele der Zuschauer nicht unbedingt zum typischen Fabrik-Publikum zählten. Ausrichter des Abends war die HypoVereinsbank, die – so wirkte es auf mich – wahrscheinlich sehr viele Freikarten an Filialleiter, andere Angestellte, gute Kunden sowie „Medienpartner“ verteilt hatte. Für die lagen am Eingang der Halle passenderweiser Ohrenstöpsel aus.

Ein hinter mir stehender Musiker, der den ganzen Abend über mit einem Kollegen lautstark fachsimpelte, brachte es ganz gut auf den Punkt. Er machte für die gehemmt wirkende Ausstrahlung mancher Wettbewerbskandidaten den für die Fabrik untypischen Altersdurchschnitt des Publikums verantwortlich: „Mir wäre es wahrscheinlich auch peinlich, wenn ich vor meiner Mutter spielen würde!“

Über die Chronologie der Veranstaltung mit den Kandidaten Tommy Finke und Band, Bellevue, Johanna Zeul und Band, Gammalapagos, Phrasenmäher und My baby wants to eat your pussy habe ich schon per Twtter berichtet:

  • Mit ihren billig klingenden Sequencer-Sounds wirken Bellevue (Cindy und Matete) wie der frühe Andreas Dorau in weiblich.
  • Johanna ist … Johanna. Wer Zeul kennt, dem gefiel auch dieser Mini-Auftritt. Wer sie nicht kennt, ist selbst Schuld.
  • Gammalapagos aus Leipzig: So merkwürdig wie der Name klingen die auch. Ziellos-verschwurbeltes Geschraddel.
  • Phrasenmäher: Netter Name, deutscher Indie-Pop mit hübschen instrumentalen Momenten.
  • My baby wants to eat your pussy: Glam-Pop aus Mannheim. Großartige® Gitarrist(in). Nicht meine Musik, dennoch grandios.
  • Wenn ich am Montag, 17. November, in Hamburg wäre, würde ich mir My baby wants to eat your pussy im Logo ansehen.
  • Salomonisches Jury-Urteil beim Förderpreis “Jugend kulturell ‚Popmusik’” in der Fabrik: Meine beiden Favoriten teilen sich den 1. Preis.
  • Johanna Zeul und My baby wants to eat your pussy haben gewonnen. Der Publikumspreis geht an Phrasenmäher.

Hier ein Cliup der Preisverleihung (und der „Ruhe vorm Sturm“):

Mein Beitrag zu FABRIK – Ich bin PJebsen – auf Qype

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