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Bekenntnisse eines Chocolate-Chip-Cookie-Junkies

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HamburgCafesCoffee Shops

Warnung: Wer sich nicht die (Kaffee-)Bohne für Kekse interessiert, sollte sofort aufhören, diesen Beitrag zu lesen. Oder zumindest am Ende nicht behaupten, ich hätte ihn/sie nicht gewarnt. ;-)

Ich sah gerade, dass ich in einem früheren Beitrag über die „Balzac Coffee“-Filiale in der Steinstraße den Mangel an Chocolate Chip Cookies beklagte.

In der Colonnaden-Filiale wurde ich in der vergangenen Woche fündig. Und nicht nur das: Ich erlebte dort die beste CCC-Variante, die ich bisher in der Hamburger Innenstadt genießen durfte: Zusätzlich zu den Chocolate Chips enthielt der Cookie auch noch Banane (In Form von Bananenlikör? Bin mir nicht sicher.) und Walnuss.

Dieses große Lob kann ich mit dem Brustton der Überzeugung verkünden, da ich in der vergangenen Woche mittags so gut wie täglich gen Cinemaxx wandelte, um mir meine Tickets fürs Filmfest Hamburg abzuholen. Dabei kehrte ich meist im herrlichen Mittagsrestaurant Fischfeinkost Delikatessen des Meeres ein und testete in den umliegenden Coffeeshops hinterher als Dessert das Chocolate-Chip-Cookie-Angebot (u. a. bei Häagen Dasz).

Der Balzac-Cookie war mit Abstand der beste.

Das sage ich (um diesen Beitrag noch länger und uninteressanter zu machen ;-) ) als ehemaliger Chocolate-Chip-Cookieholic.

Auf früheren regelmäßigen Reisen in die USA gab es zwei Läden, an denen ich nicht vorbeigehen oder -fahren konnte und die gleichzeitig zwei unterschiedliche „Glaubensrichtungen“ in Sachen CCC repräsentierten:

In New York City lockten damals überall Filialen von David’s Cookies, bei denen die warm verkauften weichen Kekse mit den eingebackenen Schokoladenchips so frisch zubereitet waren, dass die Schokolade noch flüssig war. Schon auf der Straße zog einen der Duft in den Laden hinein.

Das Gegenkonzept gab es an der Westküste. Und zwar in Los Angeles, in einer kleinen Bude am Sunset Boulevard, hinter der sich – wie in einer Autofahrerstadt auch nicht anders zu erwarten war – genug Parkplätze für die Drive-in-Kundschaft befanden. Bei Famous Amos waren die Cookies kleiner und knuspriger, aber ebenso frisch wie in New York. (Den Original-Laden gibt es leider nicht mehr, die Marke „Famous Amos“ gehört heute der Kellog’s Company – weitere Infos bei Wikipedia.)

David’s Cookies waren meine Favoriten, Famous Amos‘ folgten auf dem zweiten Platz. Auf dem dritten Platz sah ich die Franchising-Cookies von Mrs. Fields, die in vielen Shopping Malls frisch gebacken verkauft wurden/werden – und das weltweit. Selbst in einer U-Bahn-Station auf Hong Kong Island fand ich die Fields-Kekse (Info bei Wikipedia), die in etwa so groß wie David’s Cookies und in etwa so knusprig wie die Famous-Amos-Variante sind.

Da es damals in Deutschland keine dieser Varianten gab, habe ich mir meine Chocolate Chip Cookies eine Zeit lang selbst gebacken – mit aus den USA direkt importierten „Nestlé’s Toll House Semi-Sweet Chocolate Morsels“ und, statt des deutschen Backpulvers, mit dem laut Originalrezept erforderlichen und daher in der Apotheke bestellten Natriumbikarbonat (Baking Soda).

(Zum Glück war zu der Zeit das Kokain-Derivat Crack noch nicht so populär. Um das zusammenzukochen, braucht man ebenfalls Natriumbikarbonat. Wenn man das heutzutage in einer Apotheke bestellt, nehmen die einem die Chocolate-Chip-Cookie-Erklärung vielleicht nicht mehr so reibungslos ab, wie es damals in meiner Kölner Stammapotheke der Fall war. ;-) )

Mein Beitrag zu Balzac Coffee – Ich bin PJebsen – auf Qype

Written by Peter Jebsen

7. Oktober 2008 um 3:02

3 Antworten

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  1. Und sowas muss ich auf nüchternen Magen lesen. Da gönne ich mir doch glatt ein Stück Marmorkuchen. :-)

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    berndb

    7. Oktober 2008 at 8:55

  2. Mmmm. Oder ein Stück Mississipi Mud Cake …

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    lakritze

    7. Oktober 2008 at 17:38

  3. @lakritze: Oh ja, herrlich!

    Gefällt mir

    pjebsen

    7. Oktober 2008 at 21:04


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