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Brutzelnde Blödmänner

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HamburgFreizeit & AusfluegeParks

Während das offizielle Grillverbot am Elbstrand zumindest kurzfristig für Aufregung sorgte (obwohl es nicht konsequent durchgesetzt wird), gilt im Stadtpark die „License to Grill“ weiter, ohne nennenswerte Einschränkungen.

Leider gehen dabei manche Grillmeister mit eingeschränktem Hirn vor. Das ist der Grund, warum selbst an idyllischen Sommerwochenenden die großen Spritzenwagen (heißen die noch so?) der Feuerwehr überall patrouillieren und auf den Fußwegen flanierende und radelnde Parkgäste aus dem Weg scheuchen.

Manche Freunde der glühenden Holzkohle sind nämlich zu ungeduldig, so lange zu warten, bis ihre Grills so weit abgekühlt sind, dass sie ohne Brandgefahr in den mehrfach im Park aufgestellten Entsorgungsbehältern verklappt werden können. (Oder zu knauserig und/oder indisponiert, wertvolles Nass aus Wasser- oder Bierflaschen dafür zu opfern, die Glut zu löschen – was das Großgedruckte selbst auf jedem Billig-Grill eindringlich empfiehlt.)

Das führt dann manchmal zu Rauchsäulen, die von der Feuerwehrpatrouille mit dem Befehl „Wasser, Marsch!“ eingedämmt werden müssen.

Besonders faule Hobby-Kokler sind nicht mal bereit, den weiten Weg zu den eigentlich gut erreichbaren Grillmüll-Containern auf sich zu nehmen. Sie schmeißen die glühende Asche einfach in die normalen Mülltonnen oder -container und sind dann mal „kurz weg“. Oder sehen sich aus sicherer Entfernung an, wie die blau gewandeten Herren und Damen der Anti-Pyromanen-Front die Müllbehältnisse umkippen und sicherheitshalber einnässen.

Dafür, dass im Stadtpark dennoch kein blinder Anti-Grill-Aktionismus praktiziert wird, vergebe ich vier Punkte.

Und damit dieser Beitrag mit etwas wirklich Konstruktivem endet, gebe ich zwei Tipps eines Feuerwehrmanns weiter, mit dem ich kurz plauschte: Wer immer die Behältnisse für die Grillkohle anschaffe, solle vielleicht bei der nächsten Bestellung darauf achten, dass auch die äußere Beschriftung feuerfest sei. Es sei hilfreich, wenn man sie lesen könne. Und wenn sie vielleicht nicht nur das deutsche Wort für „Grillkohle“ enthalte, sondern zumindest auch das türkische.

Mein Beitrag zu Stadtpark – Ich bin PJebsen – auf Qype

Written by Peter Jebsen

2. Juni 2008 um 19:38

Veröffentlicht in Hamburg

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