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Qype: Häuptling Eigener Herd in Stuttgart

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StuttgartDienstleistungenAllg. DienstleistungenMedien

Alte Weinsteige 71
c/o Edition Vincent Klink GmbH
70597 Stuttgart
Tel. 0711 62007211
www.haeuptling-eigener-herd.de

Als ich in der Süddeutschen Zeitung darüber las, wurde der „Häuptling Eigener Herd“ (Selbstbeschreibung: „kulinarische Kampfschrift“) sofort zu einer meiner Lieblingszeitschriften – und das, bevor ich eine einzige Zeile daraus gelesen hatte.

Hinter dem „Häuptling“ stecken Sternekoch Vincent Klink (Restaurant „Wielandshöhe“ in Stuttgart) und Satiriker Wiglaf Droste. Honorar gibt’s für die Autoren und Illustratoren nicht, stattdessen werden sie von Klink kulinarisch verwöhnt.

Ich habe die Zeitschrift gleich abonniert (54 Euro für vier vierteljährliche Ausgaben) und mir als Appetithäppchen schon mal vorab Ausgabe 31 (Juni/Juli 2007) bestellt, die sich vor allem um maritime Themen dreht.

Wiglaf Droste schreibt darin in einem Helgoland-Reisebericht über „Hochseebaden mit Seehundfrau“, Dr. Stephan Opitz (Leiter des Referates Kulturelle Grundsatzfragen/Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein) über die „Seefahrt – Hohe Schule des Bunkerns“. Poet und Romancier James Hamilton-Paterson macht sich Gedanken über „Fische und Schmerzen“ („Empfinden Fische Schmerz?“), Vincent Klink würdigt wortgewandt den Bodensee („Schwäbisches Meer“), Weinjournalist und Ex-Koch Till Ehrlich setzt sich kritisch mit den Experimenten des spanischen Molekularküchenmeisters Ferran Adrià auseinander. Sehr lesenswert!

Garniert wird das Ganze mit Gedichten von Hugo von Hofmannsthal bis, noch mal, Wiglaf Droste sowie mit Zeichnungen von Helge Jepsen. Jede Ausgabe wird von einem anderen Zeichner illustriert – in der Vergangenheit waren das unter anderem Tomi Ungerer, F. K. Waechter und Ernst Kahl.

Auf der Website der Zeitschrift findet ihr Leseproben.

***

Nachtrag am 1. 1. 2008: Ich vergaß gestern zu erwähnen, dass Vincent Klink zum „Häuptling“ auch Rezepte beisteuert. In Ausgabe 31 sind das folgende Gerichte: Forelle mit Sommerkräutern und Leinöl, Fischstäbchen (kein Scherz – in Klinks Version gehören u. a. Salbei, Muskatblüte und Koriander), Mayonnaise (mit Meerrettichsenf), Seppioline in Tomatensoße, Gefüllter Steinbutt im eigenen Fond.

Mein Beitrag zu Häuptling Eigener Herd – Ich bin PJebsen – auf Qype

2 Antworten

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  1. […] bei mir Ausgabe 38 von Vincent Klinks und Wiglaf Drostes “kulinarischer Kampfschrift” “Häuptling Eigener Herd” ein, die sich ums Thema “Kinder” dreht und von Guido Sieber vortrefflich illustriert […]

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  2. […] Qype: Häuptling Eigener Herd in Stuttgart « http://www.Sozialgeschnatter.de […]

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