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Qype: Last FM in London

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Last.FM war 2005 für mich persönlich neben flickr.com die wichtigste und sinnvollste Neuentdeckung in Sachen Web 2.0, so wie Qype im Jahr 2007.

Das Prinzip ist simpel, aber bestechend: Man registriert sich kostenlos bei Last.FM und lädt sich dort ein Plug-in für die MP3-Abspielsoftware seines Vertrauens herunter (etwa iTunes oder WinAmp). Das Plug-in meldet fortan Titel und Interpreten aller gespielten Songs an Last.FM, woraufhin ein persönliches Profil erstellt wird.

Nach einer Weile werden einem andere Mitglieder mit einem ähnlichem Musikgeschmack vorgestellt. Deren Songs kann man sich als eine Art individuelles Internet-Radio anhören (sofern sie bei Last.FM auf den Servern liegen).

Ähnlich wie bei flickr kann man bei Last.FM Songs, Künstler und Alben „taggen“. Das heißt, man vergibt persönliche Stichwörter, die dann ebenfalls für die Zusammenstellung einer eigenen „Radiostation“ genutzt werden können. Eine Last.FM-„Freundin“ vergibt an ihre Lieblings-Balladen zum Beispiel den Tag „dat waermt die seele“ und kann sich durch Klick auf diesen Tag alle Seelenwärmer auf einen Rutsch anhören.

Ich habe 2005 einen der Last.FM-Gründer kennen gelernt, den Österreicher Michael Breidenbrücker. Er erzählte mir, dass Last.FM in Großbritannien eine Radiolizenz hat. Dadurch sind die Radio-Streams vollkommen legal. 2005 waren laut Breidenbrücker schon rund 400.000 Songs auf den Last.FM-Servern gespeichert, aus denen die persönlichen Radiostationen gespeist werden.

Darüber hinaus hat Last.FM auch eine sehr starke Community. Jeder kann seine eigene Diskussionsgruppe gründen, was sehr effektiv sein kann: Da es z. B. in Deutschland nicht ganz einfach ist, Tipps über interessante neue Bollywood-Soundtracks zu erhalten, habe ich bei Last.FM eine entsprechende Gruppe ins Leben gerufen. Sie hat mittlerweile über 400 Mitglieder, u. a. auch aus Indien, Großbritannien und den USA, von denen viele interessante Infos und Empfehlungen auf Lager haben.

Einfach mal bei Last.FM vorbeischauen und ein bisschen durch die Site surfen!

(Es gibt übrigens noch einen US-Mitbewerber namens MOG.com, der aber meiner Meinung nach technisch und konzeptionell noch nicht so ausgereift ist wie Last.FM.)

Mein Beitrag zu Last FM – Ich bin PJebsen – auf Qype

Written by Peter Jebsen

4. November 2007 um 20:00

5 Antworten

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  1. […] meiner Hobbys sind. Die jüngste ist Qype, schon recht lang dabei bin ich beim Musikportal Last.FM und bei […]

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  2. […] Neuentdeckungen des aktuellen Jahrtausends waren für mich das Foto-Portal flickr, das Musik-Portal Last.FM und […]

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  3. […] Not familiar with Last.FM? Visit it yourself, or – if you read German – check out my blog post from […]

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  4. […] Es gibt dafür schon viele brauchbare Empfehlungsdienste wie zum Beispiel Last.FM (uralter Beitrag), iTunes’ Genius und Spotify Radio. Aber keiner hat mich bisher so sehr überzeugt wie der […]

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  5. […] you don’t use the music website Last.FM (old blog post in German), you don’t need to read any further. The current good news only apply to those who use the […]

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