Die Stellungnahme des SPIEGEL zur Aberkennung des Kisch-Preises für SPIEGEL-Redakteur René Pfister (“In eigener Sache: Unverständnis über Aberkennung des Egon-Erwin-Kisch-Preises”) offenbart ein merkwürdiges Verständnis journalistischer Darstellungsformen: “Jede Reportage besteht nicht nur aus Erlebtem, sondern auch aus Erfragtem und Gelesenem.”
Jede Reportage besteht aus Gelesenem?
Jetzt verstehe ich, warum man bei Live-Reportagen im Hintergrund so oft Papierrascheln hört.
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