Posts Tagged ‘spiegel’

#HatePoetry an Autorin: “Lieber Herr Hurensohn” (Oder: Solche Deppenleser haben selbst “Qualitätsmedien”) #nr14

7. Juli 2014

Highlight der Jahreskonferenz 2014 des Netzwerks Recherche war für mich der Freitag Abend mit “Hate Poetry – rassistische Leserbriefe unterhaltsam gelesen” von Özlem Gezer (SPIEGEL), Mely Kiyak (frei), Özlem Topcu (ZEIT) und Yassin Musharbash (ZEIT, Kurz-Bios).

Hate Poetry mit Özlem Gezer, Mely Kiyak, Özlem Topcu, Yassin Musharbash

Özlem Gezer, Mely Kiyak, Özlem Topcu (v. l.) – Foto: Peter Jebsen (alle Rechte vorbehalten)

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Yelp vs. Qype, Teil 5: Kritik von Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher

9. Dezember 2013

YelpQype-Gründer und -Ex-Geschäftsführer Stephan Uhrenbacher übt im heute erschienenen gedruckten SPIEGEL Kritik an Yelp:

“Yelp hat sich bislang nicht besonders interessiert gezeigt an den Bedürfnissen der Nutzer und Unternehmer aus Deutschland”, sagt Stephan Uhrenbacher, Gründer von Qype. Die Beschwerden über die US-Site hält er für “vollkommen berechtigt”. Uhrenbacher ist bei Qype als Geschäftsführer ausgeschieden, bevor der US-Wettbewerber die deutsche Plattform vor einem Jahr gekauft hat. Heute sagt er: “Das Filtersystem von Yelp ist in der jetzigen Form nicht mit den Prinzipien von Qype vereinbar.”

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SPIEGEL: Reportagen aus zweiter Hand?

10. Mai 2011

Die Stellungnahme des SPIEGEL zur Aberkennung des Kisch-Preises für SPIEGEL-Redakteur René Pfister (“In eigener Sache: Unverständnis über Aberkennung des Egon-Erwin-Kisch-Preises”) offenbart ein merkwürdiges Verständnis journalistischer Darstellungsformen: “Jede Reportage besteht nicht nur aus Erlebtem, sondern auch aus Erfragtem und Gelesenem.”

Jede Reportage besteht aus Gelesenem?

Jetzt verstehe ich, warum man bei Live-Reportagen im Hintergrund so oft Papierrascheln hört.
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Mit verbalen Wattebäuschen gegen Folterknechte: DER SPIEGEL und Ägypten

12. Februar 2011

Es ist sicherlich eine besondere Herausforderung, in einem wöchentlichen Print-Magazin angemessen über eine unübersichtliche Situation wie in Ägypten zu berichten. Dennoch: Etwas mehr Mühe hätte sich DER SPIEGEL in der noch aktuellen Ausgabe (Nr. 6/7. 2. 11) schon geben können.

Er verplempert eine komplette Seite (S. 82, leider nicht frei online) auf ein Interview mit dem republikanischen US-Senator John McCain, ohne ihn auch nur andeutungsweise zu fragen, wie er heute die jahrzehntelange finanzielle und militärische Unterstützung von Muhammad Husni Mubaraks Regime durch die USA beurteile. (Das Handelsblatt nennt heute wieder die bekannte Zahl: „Washington unterstützt das ägyptische Militär mit jährlich 1,3 Milliarden Dollar.“)
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Presseschau: Neues zur alten Debatte “Print vs. Online”

3. Dezember 2008

Manchmal ist es hilfreich, trotz des mediumbedingten Aktualitätswahns nicht sofort zu bloggen und zu verlinken, sondern eine kontroverse Debatte erst mal kurz sacken zu lassen. So auch bei den “Nachwehen” des Artikels “Weil der Journalist sich ändern muss”, den Thomas Knüwer am Montag, 1. 12. 2008, im Handelsblatt-Weblog “Indiskretion Ehrensache” veröffentlichte – mit interessanten Folgen.

Seinen Artikel über die von ihm, Knüwer, empfundene Unfähigkeit vieler Journalistenkollegen, sich mit der veränderten Medienwelt auseinanderzusetzen, empfand ich größtenteils als eine sehr lesenswerte und stimmige Analyse.
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einestages in den 80ern …

9. September 2008

Der deutsche Blätterwald hat Zuwachs bekommen. Und das in konsequenter Umsetzung des modernen Medien-Mottos „Online First!“ Zuerst gab’s die Website einestages.de, die im Oktober 2007 an den Start ging – seit heute ist das dazugehörige Heft am Kiosk (4,80 Euro).
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