Reiner Calmund antwortet seinen Kritikern – und irrt

19. Dezember 2013
Reiner Calmund

Reiner Calmund (2002) – Foto: Tobias Koch (Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Reiner Calmund hat heute auf seiner Website eine Stellungnahme zu seiner Jubiläumsrede beim Express veröffentlicht. Er teilt darin gegen seine Kritiker aus:

Nach dem Vortrag gab es von den Mitarbeitern und der Geschäftsführung Beifall und ausschließlich Zustimmung. Auch in den anschließenden Einzel-Gesprächen gab es keinerlei Kritik. Daher verstärkt sich bei mir der Eindruck, dass mich einige hier bewusst missverstehen wollen.

Die Lektüre der Rede zeigt, dass die ursprüngliche Darstellung von ver.di Köln in manchen Punkten verkürzt war. Dennoch sind einige Passagen der Calmund-Rede bedenklich. So sagte er:

Ich jedenfalls kenne weder einen Arbeitnehmer noch einen Selbstständigen, der mit 35-40 Stunden wöchentlicher Arbeitszeit erfolgreich ist.

Calli kennt offenbar nur Leute, die kein vernünftiges Zeitmanagement betreiben.

Und er demonstriert, dass er anscheinend nicht immer weiß, wovon er spricht: Den Rest des Beitrags lesen »

Nach Reiner Calmunds Brandrede: Alle gegen Calli (Presseschau zum “wendigen Breitband-Mietmaul”)

18. Dezember 2013
Reiner Calmund

Reiner Calmund (2002) – Foto: Tobias Koch (Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Die Berichterstattung über Reiner Calmunds Pöbeln gegen Arbeitnehmerrechte hat mittlerweile die Bloggerszene verlassen und ist auch bei größeren Medien angekommen. Eine Online-”Presseschau”:

  • 18.12.2013 – T-Online: “Betriebsräten den Stecker ziehen”: Reiner Calmund irritiert DuMont-Beschäftigte

    Herzhafter Sprung in einen gigantischen Fettnapf: Ex-Fußballmanager Reiner Calmund hat auf einer Betriebsfeier des Kölner Zeitungsverlags M. DuMont Schauberg den Motivationsguru gespielt. Doch seine Brandrede sorgte für Befremden: Denn er sprach von Extraleistung ausgerechnet in einem Unternehmen, bei dem 84 Leute vor dem Rauswurf stehen. Und verteidigte seinen Ausrutscher später auch noch.

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    R.I.P., Peter O’Toole! (“My Favorite Year” and Letterman in London Clips)

    15. Dezember 2013

    I believe my favorite Peter O’Toole movie is the 1982 comedy “My Favorite Year”. He plays washed-up, booze-loving swashbuckler Allan Swann who is being booked as special guest for a live variety TV show in 1954:

    Around 1’56″ in this trailer, he performs the best line of the movie – a true classic: “I’m not an actor – I’m a movie star!”
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    Reiner Calmund vs. Arbeitnehmer: Ein paar Fußbälle zu viel an den Kopf bekommen?

    15. Dezember 2013

    Reiner Calmund

    Reiner Calmund (2002) – Foto: Tobias Koch (Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

    Nachdem Reiner Calmund bei einem “Express-Frühstück” von M. DuMont Schauberg unter anderem getönt hatte, freigestellten Betriebsräten, die mit der Gewerkschaft Tarifrechte einforderten, gehöre der »Stecker gezogen«, hagelt es auf seiner Facebook-Seite Proteste:

  • Ralph Bauer: “(…) Haben sie eventuell ein paar Fußbälle zu viel gegen ihren Kopf bekommen? Zweitens: was hat ihnen der Verlag für diesen mitarbeiterverachtenden Wortschrott eigentlich bezahlt?”
  • Detlef Fritz: “Ihr Beitrag vor den Kölner Kollegen von DMS hat auch etwas Gutes: schön, dass Sie Ihr wahres Gesicht eines hässlichen Sportfunktionärs gezeigt haben, der würdig in eine Reihe mit Steuer-Hoeneß und den Fans des Sklaventreiber-Staates Katar Beckenbauer und Rumenigge passt. (…)”
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    Reiner Calmund: Pöbeln gegen Arbeitnehmerrechte

    14. Dezember 2013

    Reiner Calmund

    Reiner Calmund (2002) – Foto: Tobias Koch (Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

    Die andere Seite des jovialen Genießers Reiner Calmund – offenbar ist der nicht nur ein “Fußball-Bekloppter” (Selbstbeschreibung). Ver.di Köln und das Blog Zeitungslandschaft im Umbruch berichteten gestern über ein “Express-Frühstück” im Betriebsrestaurant von M. DuMont Schauberg:

    Am Montag ging’s los. Reiner Calmund donnerte die Kolleginnen und Kollegen aus den Verkaufsabteilungen an, sie sollten »arbeiten, arbeiten, arbeiten«. Nicht nur 40 oder gar nur 35 Stunden, sondern »mehr, mehr, mehr«. Wer heute noch in den Verlag komme, um nur seinen Arbeitsvertrag zu erfüllen, dem gehöre eine »Briefmarke auf den Hintern geklebt«. Freigestellten Betriebsräten, die mit der Gewerkschaft Tarifrechte einfordern, gehöre der »Stecker gezogen«. (…)

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    This brilliant version of “Roof Garden” just reminded me how & why I got into Al Jarreau

    14. Dezember 2013

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    Die FDJ lebt! (“Gegen die Annexion der DDR! Raus aus der BRD!”)

    10. Dezember 2013

    Screenshot FDJ.de

    Screenshot FDJ.de

    Wusstet ihr, dass es die FDJ noch gibt? Sie existiert noch – und ist verdammt sauer!

    “Mit der Annexion der DDR wurden uns die Jugendclubs, die Kinderkrippen und -gärten geraubt. Einen Ausbildungsplatz zu bekommen, ist so gut wie aussichtslos, und Studieren können sich fast nur noch die Reichen leisten. Wir aber wollen Bildung, statt zur Schlächterjugend erzogen zu werden. Den Rest des Beitrags lesen »

    Michael Jackson & Paul McCartney, move over: This is my favorite version of “The Girl Is Mine”

    10. Dezember 2013

    Nobody does it better than Robbie Fulks & Nora O’Connor:

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    Required Slate Read: “We Say We Like Creativity, but We Really Don’t”

    9. Dezember 2013

    "People don’t actually like creativity."

    Screenshot of the Slate page “People don’t actually like creativity.” (Illustration by Rob Donnelly)

    Slate author Jessia Olien: “People don’t actually like creativity. Teachers and bosses don’t value out-of-the-box thinking.”

    Favorite quotes:

    It’s all a lie. This is the thing about creativity that is rarely acknowledged: Most people don’t actually like it. Studies confirm what many creative people have suspected all along: People are biased against creative thinking, despite all of their insistence otherwise.

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    Yelp vs. Qype, Teil 5: Kritik von Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher

    9. Dezember 2013

    YelpQype-Gründer und -Ex-Geschäftsführer Stephan Uhrenbacher übt im heute erschienenen gedruckten SPIEGEL Kritik an Yelp:

    “Yelp hat sich bislang nicht besonders interessiert gezeigt an den Bedürfnissen der Nutzer und Unternehmer aus Deutschland”, sagt Stephan Uhrenbacher, Gründer von Qype. Die Beschwerden über die US-Site hält er für “vollkommen berechtigt”. Uhrenbacher ist bei Qype als Geschäftsführer ausgeschieden, bevor der US-Wettbewerber die deutsche Plattform vor einem Jahr gekauft hat. Heute sagt er: “Das Filtersystem von Yelp ist in der jetzigen Form nicht mit den Prinzipien von Qype vereinbar.”

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