Archive for the ‘Vernetztes’ Category

Um noch mal kurz persönlich zu werden. (Zum “liebenden Vater” Wolfgang Greber.)

2. Dezember 2014

Seit drei Tagen hat mich kein Thema emotional so aufgewühlt wie die jämmerliche Rechtfertigung illegaler Kindeszüchtigung durch meinen österreichischen Journalisten-“Kollegen” Wolfgang Greber (der nach eigenem Bekunden Jura studiert hat) – und sein halbherziges Zurückrudern (Hintergrund).

stern.de hat den Shitstorm-Auslöser stimmig auf den Punkt gebracht:

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Der “Übers-Knie-legen”-Vater Wolfgang Greber und Die Presse: Selten so schwaches Zurückrudern erlebt

1. Dezember 2014

Mir ist selten eine so wenig überzeugende Distanzierung begegnet wie im Fall des heute Morgen im Blog-Beitrag “Ein intensives Social-Media-Wochenende: Kindes-Misshandlung, Journalisten-Altersarmut, DHL-#Fail” erwähnten Kollegen Wolfgang Greber, der in “Die Presse” Kindeszüchtigung rechtfertigte:

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Ein intensives Social-Media-Wochenende: Kindes-Misshandlung, Journalisten-Altersarmut, DHL-#Fail

1. Dezember 2014

Das vergangene Wochenende war thematisch so spannend, dass ich zum ersten Mal in über sieben Jahren des Bloggens ein paar der sonst schnelllebigen Facebook- und Twitter-Themen auch hier verewigen will.

Größter Aufreger war eine österreichische Rechtfertigung von Kindesmisshandlung: “Wer Strafe nicht vollzieht, wird unglaubwürdig”, veröffentlicht in der Sonntagsausabe der “Presse”.
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So war “Besser Online 2014″: Die Twitter-“Presseschau” zu #djvbo

20. Oktober 2014

“Das Netz in die Hand nehmen” lautete am Samstag der Titel der Tagung “Besser Online”, den wir als Bundesfachausschuss Online-Journalisten des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) in diesem Jahr zum zehnten Mal organisierten. Trotz Bahnstreiks kamen rund 300 Gäste in die Berliner Kalkscheune.


Ich habe hier interessantesten Tweets zu folgenden Diskussionen und Vorträgen zusammengestellt (getwittert mit Hashtag #djvbo):

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Jeff Jarvis goes Howard Beale: “I’m as mad as hell, and I’m not going to take this anymore!”

25. Juli 2011

Ich habe den „Shit Storm“, den Journalismusprofessor Jeff „Fuck you, Washington!“ Jarvis in der Nacht von Samstag auf Sonntag per Twitter startete, live miterlebt. Und fühlte mich sofort an Howard Beales berühmte Ansprache in Sidney Lumets Mediensatire „Network“ erinnert:

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Jede Politik hat die Hauptstadtjournalisten, die sie verdient

30. März 2011

Jede Politik hat die Journalisten, die sie verd…, posted with vodpod


Bemerkenswert, wie hier Christoph Steegmans, Stellvertretender Sprecher der Bundesregierung, die Fassung behält (nachzulesen bei Carta).

Klasse ist auch Sabine Adler, die wissen will, ob man jetzt Land für Land nach Reiseplänen fragen muss (12:06). Als Steegmans der Dame ihren Job erklärt, antwortet die Politikjournalistin des Jahres: “Wieder was gelernt! Danke.”

Hier ist fast schon Fremdschämen angesagt.
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Offener Brief von Sixtus: Verlegerschelte … und ein bisschen Gewerkschafts-Bashing

30. Dezember 2010

Der geschätzte Kollege Mario Sixtus hat bei CARTA die sehr lesenswerte Tirade “Verlegerforderung Leistungsschutzrecht: Ja, habt ihr denn überhaupt keinen Stolz?” veröffentlicht, in der er bei aller Polemik viel Richtiges sagt. Zum Beispiel: “Die Öffentlich-Rechtlichen sind aufgrund ihrer Gebührenfinanzierung eure erklärten Todfeinde, andererseits wollt ihr euch in gebührenfinanzierte Verleger verwandeln? Ja, habt Ihr denn überhaupt keinen Stolz?” Oder: “Google spült euch die Hälfte eurer Besucher auf die Seiten und jetzt sollen sie dafür bezahlen? Das ist in etwa so, als würde ein Restaurantbesitzer Geld von den Taxifahrern verlangen, die ihnen Gäste bringen.”

Leider kann er sich dabei auch das übliche Gewerkschafts-Bashing nicht verkneifen. Er irrt, wenn er behauptet: “Die Gewerkschaften habt ihr schon auf eurer Seite. Das ist kein Wunder. Gewerkschaften sind in etwa so fortschrittsfreudig wie die Taliban.”
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“Europe’s Leadership Deficit”: Who Needs WikiLeaks for ‘Revelations’ Like This?

20. Dezember 2010

A few weeks ago, there has been a silly uproar in Germany about candid statements by U.S. diplomats regarding local politicians which were ‘leaked’ by WikiLeaks.

Those ‘revelations’ had little news value. Anybody of sound mind already knew that Chancellor Angela Merkel is an aimless opportunist, and that Foreign Minister/Vice Chancellor Guido Westerwelle is a windbag.
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Das Programm von „Besser Online 2010“ steht

24. September 2010

„Zwischen Paid Content und Gratiskultur – wer zahlt für Journalismus im Netz?“ So lautet die Frage, die beim Eröffnungspodium der Tagung „Besser Online“ am Samstag, 9. Oktober 2010, beim Bayerischen Rundfunk in München diskutiert wird. Und zwar von Dr. Ralf Bremer (Senior Manager Communications and Public Affairs, Google Germany), Andreas Popp (Stellvertretender Vorsitzender Piratenpartei Deutschland), Prof. Dr. Robert Schweizer (Justiziar Hubert Burda Media), Jochen Wegner (Chefredakteur FOCUS Online) und Dr. Anja Zimmer (Geschäftsführerin DJV NRW).

Kontrovers dürfte auch das Abschlusspodium „Wie frei ist das Internet?“ werden, das sich unter anderem um Google StreetView dreht. Dabei sind neben Bremer (Google) und Popp (Piratenpartei) Stefan Endter (Geschäftsführer DJV-Landesverband Hamburg), Dirk von Gehlen (Redaktionsleiter jetzt.de) und Henning Krieg (Fachanwalt für IT & E-Commerce, kriegs-recht.de). Es moderiert mein geschätzter Kollege Albrecht Ude.
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Nachtrag zu “Twitter und Facebook sind nichts für Soziologen und Journalisten”

4. November 2009

Gerhard vom Blog Profilneurosen wies in einem Kommentar zu meinem Blog-Beitrag “Twitter und Facebook sind nichts für Soziologen und Journalisten” auf seinen eigenen Blog-Artikel “Lebenswelt Facebook” hin.

Darin heißt es u. a.: >> Genau dieser Umstand [dass man seine Facebook-Statusmeldung nicht an bestimmte “Zielgruppen” schicken kann] ist der Punkt, warum sich viele Essayisten über die Kakophonie auf Facebook beschweren. Es geht weniger um die Summe der Äußerungen, sondern um Belanglosigkeit oder erzwungenes Entertainment. Belanglosigkeit wird aber knallhart bestraft, indem eben nichts passiert. Keine Kommentare, keine “like it” Klicks, einfach nur Liebesentzug. <<
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