Reiner Calmund vs. Arbeitnehmer: Ein paar Fußbälle zu viel an den Kopf bekommen?

Reiner Calmund

Reiner Calmund (2002) – Foto: Tobias Koch (Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Nachdem Reiner Calmund bei einem “Express-Frühstück” von M. DuMont Schauberg unter anderem getönt hatte, freigestellten Betriebsräten, die mit der Gewerkschaft Tarifrechte einforderten, gehöre der »Stecker gezogen«, hagelt es auf seiner Facebook-Seite Proteste:

  • Ralph Bauer: “(…) Haben sie eventuell ein paar Fußbälle zu viel gegen ihren Kopf bekommen? Zweitens: was hat ihnen der Verlag für diesen mitarbeiterverachtenden Wortschrott eigentlich bezahlt?”
  • Detlef Fritz: “Ihr Beitrag vor den Kölner Kollegen von DMS hat auch etwas Gutes: schön, dass Sie Ihr wahres Gesicht eines hässlichen Sportfunktionärs gezeigt haben, der würdig in eine Reihe mit Steuer-Hoeneß und den Fans des Sklaventreiber-Staates Katar Beckenbauer und Rumenigge passt. (…)”
  • Reinhard Peters: “(…) Ich fand Sie mal ganz cool. Dafür schäme ich mich jetzt, nachdem ich gelesen habe, was Sie bei der Zeitungsgruppe Köln von sich gegeben haben. (…)”
  • Walter K. Schulz: “Herr Calmund hilft Kindern in sozialen Aktionen. Was aus Familienvätern und ihren Kindern wird, die sich an Tarif und Gesetz halten und “die Briefmarke auf den Hintern geklebt bekommen”, scheint ihm egal zu sein.”
  • Ritschie Admont: “(…) Der Calli hat wohl die Bodenhaftung verloren. “Damals” konnte man von seinem Verdienst noch leben, ich hoffe er denkt darüber nach wenn er sich das nächste mal im Interconti oder Hilton ind die Federn fallen läßt die zuvor von einer Frau für 3.-€ die Stunde aufgeschüttelt wurden.”
  • Harald W. Jürgensonn: “Und wie Calli sich immer gefreut hat, wenn er im Express von den Leuten hochgeschrieben und hofiert wurde, die er jetzt in Sklavenhalter-Manier mit der Verbalpeitsche belohnt.”
  • Seine arbeitnehmerfeindlichen Äußerungen ließ Reiner Callmund als bezahlter Redner* vom Stapel. Der Herr scheint generell nicht so wählerisch zu sein, von wem und für was er Geld nimmt. Beispiel Unister:

    Prof. Karl Born bloggte am 12.05.2013 über “Reiner Calmund und seine Beziehung zu Unister und TUI” und am 26. April 2011 über “Aufregung wegen Calmund und fluege.de”. Zwischendurch postete Calmund auf seiner eigenen Seite den putzigen Versuch einer Replik: “Facebook-Anfragen zu fluege.de”.

    Der Hintergrund

  • DIE WELT (04.07.2012): “Die Machenschaften des Abzock-Imperiums Unister”
  • JuraBlogs (15.12.2012): “Unister am Pranger: Auch beim Datenschutz Verbesserungsbedarf!”
  • *Nachtrag am 20.12.2013: In einer Stellungnahme legt Reiner Calmund Wert auf die Feststellung, dass er für die Rede nicht bezahlt worden sei.

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    4 Antworten to “Reiner Calmund vs. Arbeitnehmer: Ein paar Fußbälle zu viel an den Kopf bekommen?”

    1. Reiner Calmund: Pöbeln gegen Arbeitnehmerrechte | www.Sozialgeschnatter.de Says:

      […] version of “Roof Garden” just reminded me how & why I got into Al Jarreau Reiner Calmund vs. Arbeitnehmer: Ein paar Fußbälle zu viel an den Kopf bekommen? […]

    2. Calmund Äußerungen in der öffentlichen Kritik | Zeitungslandschaft im Umbruch Says:

      […] meedia.de hinterfragt den Vorgang (“Callis” Kantinen-Brandrede bei DuMont). In den sozialen Netzwerken werden die Äußerungen […]

    3. Nach Reiner Calmunds Brandrede: Alle gegen Calli (Presseschau zum “wendigen Breitband-Mietmaul”) | www.Sozialgeschnatter.de Says:

      […] Berichterstattung über Reiner Calmunds Pöbeln gegen Arbeitnehmerrechte hat mittlerweile die Bloggerszene verlassen und ist auch bei größeren Medien angekommen. Eine […]

    4. Reiner Calmund antwortet seinen Kritikern – und irrt | www.Sozialgeschnatter.de Says:

      […] Stellungnahme zu seiner Jubiläumsrede beim Express veröffentlicht. Er teilt darin gegen seine Kritiker […]

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