Jede Politik hat die Hauptstadtjournalisten, die sie verdient

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Bemerkenswert, wie hier Christoph Steegmans, Stellvertretender Sprecher der Bundesregierung, die Fassung behält (nachzulesen bei Carta).

Klasse ist auch Sabine Adler, die wissen will, ob man jetzt Land für Land nach Reiseplänen fragen muss (12:06). Als Steegmans der Dame ihren Job erklärt, antwortet die Politikjournalistin des Jahres: “Wieder was gelernt! Danke.”

Hier ist fast schon Fremdschämen angesagt.

Schöner Kommentar von Christian Jakubetz (in seinem Blogbeitrag “Ich habe vorhin im Internet nachgeschaut”): >> Den möglicherweise sinnigsten Satz in der Spott- und Lacharie allerdings, die jetzt über die irritierten Hauptstadtjournalisten hereinbricht, hat der Chefredakteur der Rhein-Zeitung, Christian Lindner, gesagt. Twittern, so der hardcoretwitternde Lindner, sei weder Ausweis journalistischer Kompetenz noch von Inkompetenz. Weil es ja schließlich so ist, dass mich offen gestanden all jene, die meinen, nur der twitternde Mensch sei ernstzunehmen, mindestens genauso nerven wie die Dauer-Verweigerer. Twitter ist ein wunderbares Werkzeug für vieles, Twitter ist für mich unverzichtbar geworden — aber auf Dauer wäre es dann doch schön, wenn wir wieder über Journalismus sprächen. Gerne auch in mehr als 140 Zeichen. <<

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3 Antworten to “Jede Politik hat die Hauptstadtjournalisten, die sie verdient”

  1. Prinz Rupi Says:

    Steegmans verdient Respekt für seine Gelassenheit. Ich wäre schon längst explodiert – insofern vollkommen ungeeignet für einen derartigen Job …

  2. Hans Says:

    @Rupi – dito!!! Ist der Job eines Journalisten so langweilig, dass man sich auf diese Weise die Zeit vertreiben muss? Wenn dem so ist: Für Selbstdarsteller eignet sich insbesondere der Job des Verkäufers.

    PS: Gab es diese Diskussion auch, als die E-Mail eingeführt wurde?

  3. Prinz Rupi Says:

    @Hans Na klar, ich errinnere mich noch an sehr viel frühere Diskussionen, als das Telex durch Faxgeräte abgelöst wurde – nur Telexe galten als verbindlich. Faxe mussten durch SnailMail bestätigt werden (aus heutiger Sicht ein Lacher!), und es gab auch (technisch berechtigte) Debatten über die Flüchtigkeit von Thermopapier.

    Letztlich war es immer so, dass technische Neuerungen, Verbesserungen, Beschleunigungen für Unruhe und Debatten sorgten. Das wird auch noch so sein, wenn eines schönen Tages die Gedankenübertragung institutionalisiert ist.

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